Max-Brauer-Schule

"Den Frieden leben" war das Motto der deutsch-polnischen Begegnung. Sie wurde gefördert durch Mittel des DPJW und unterstützt vom Volksbund Hamburg

Das diesjährige Langzeitprojekt 2017 fand auf dem Golm im grenznahen Raum statt und schloss eine deutsch-polnische Begegnung ein. Gestärkt wurde dadurch das interkulturelle Verständnis, gefördert wurde die Neugierde und Lust auf (neue) Begegnungen. Alle Jugendlichen äußerten den Wunsch, die tolle Fahrt zu wiederholen.

 

Vom 4. bis 12. Oktober 2016 begeben sich Schülerinnen und Schüler des Profils "Sprachen und Kulturenvielfalt" auf Spurensuche durch das polnische Galizien. Sie werden sich Krakau und die Reste ehemaliger kleiner Schtel anschauen, aber auch die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen. Die Reise wird ermöglicht durch das Internationales Bildungs- und Begegnungswerk(IBB).


Spuk Profilreise: Polen 2018 / Polnische Küche

Am Sonntag den 23.09 sind wir um 19:30 Uhr beim Restauracja U Babci Maliny angekommen, bei dem wir gemeinsam als Klasse zu Abend essen waren. Das Restaurant war von innen sehr gemütlich eingerichtet und hatte sogar einen Pianisten der uns mit Live-Musik unterhielt. Die Speisekarte gab uns eine Auswahl auf sehr viele polnische Gerichte, aber auch durchschnittliches Essen wie Steak. Als Vorspeise habe ich eine Rote Beete Suppe (Barszcz) probiert, die sehr lecker und auch preiswert war, für 5 Złoty also 1,17 Euro konnte man sich die leckere Suppe bestellen. Als Hauptspeise hatte ich ein Gericht bestehend aus Rinder Beef, Kartoffelpüree, Pilzen und Salat. Bis auf den meiner Meinung nach langweiligen Salat war der Hauptgang eigentlich sehr lecker, wobei ich die Menge nicht ganz sättigend fand. Rückblickend hatte ich aber einen schönen Abend im Restaurant mit meinen Mitschülern und genoss zugleich die polnische Küche.

 

Leon

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Streetfood in Krakau

Wir waren Samstag und Sonntag im Krakauer Stadtteil Kazimierz unterwegs. Dort haben wir viele Foodtrucks gesehen und bei ihnen gegessen. Es gab eine erstaunlich große Auswahl an Essen z.B. Kumpir und Pommes. Man konnte sogar Fritz-Kola kaufen. Das Essen war sehr günstig und lecker. Die Plätze waren sehr beliebt. Leider auch bei Tauben. Uns hat dieses Konzept von “Restaurant" sehr gut gefallen, da es effizient, schnell und bezahlbar ist.

Von Leo & Vincent

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Workshop in der Synagoge

Am Montag den 24. September 2018 sind wir nach Dabrowka Tarnowska gefahren, um in einer der Synagogen vor Ort an einem Workshop teilzunehmen. Dort wurden wir auf Englisch von einem sympathischen und durchaus motivierten Guide empfangen. Der Workshop begann mit dem Definieren der vier Elemente der Natur, und der Aufteilung der Klasse in die vier passenden Gruppen mit jeweils sechs bis sieben Schülern; Wasser, Luft, Erde und Feuer. Der Workshop-Leiter hatte einige Gegenstände auf einem Podest vorbereitet, welche alle einen bestimmten Bezug zu einem der Elemente hatten (Kerzenhalter, Wasserflaschen oder ein Teller mit Erde). Eine Ausnahme bildete das Element Luft, da es natürlich weit schwerer ist, zur Luft passende Gegenstände zu finden. Jede Gruppe nahm sich ihre entsprechenden Gegenstände und schrieb die eigenen Assoziationen zum zugeteilten Element auf mehrere Post-It's. Anschließend wurde jeder Gruppe ein Plakat zugeteilt, auf dem verschiedene Traditionen und Regeln im Christen- und Judentum, die in Zusammenhang mit dem jeweiligen Element stehen aufgezählt wurden. Nach den abschließenden Präsentationen war der Workshop nach eineinhalb Stunden zu Ende.

Es war für uns mal eine gute Abwechslung etwas über einen Teil der Grundlagen der Religion zu erfahren, mit deren Gläubigen, den Opfern des Holocaust, wir uns über die letzten Wochen hinweg intensiv beschäftigt haben. Wir hatten dort einen sehr interessanten Arbeitsauftrag und der Workshop war mehr als geeignet als letzte Aufgabe unserer Reise.

 

Lukas, Finn A, Finn S

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Unterkünfte in Polen


Während unserer Profilreise lernten wir 3 verschiedene Unterkünfte kennen. Die erste in Breslau allerdings nur für einen Abend und eine Nacht was im Nachhinein betrachtet relativ schade ist da diese die komfortabelste war. Die nächste Unterkunft in Auschwitz/Oświęcim war im großen und ganzen auch sehr schön besonders die ganze Anlage und das Grundstück. Des weiteren verfügte das Hotel "Centrum Dialogu" über eine sehr leckere Küche und es gab zu jeder Tageszeit viel und gutes zu Essen. Worauf man in der Unterkunft achten sollte ist, dass man nicht in ein Zimmer mit einer großen Gruppe kommt da die 3&4er Zimmer deutlich schöner waren als die Zimmer in den 6 Leute schliefen. Diese Zimmer waren relativ primitiv mit 8 Betten im Raum verteilt und einem Tisch. Alles in allem war das Hotel allerdings besser als ich vor der Reise erwartet hätte und es punktete vorallem durch die Nähe zum KZ sodass man die Möglichkeit hatte als einzelne Person oder Gruppe dem KZ einen Besuch abzustatten. Als letztes beherbergte uns dann das Hotel Alf in Krakau welches sehr einfache Standarts hatte und meiner Meinung nach nicht besonders schön war. Es war in einem relativ unschönen Gebäude (ein altes Krankenhaus aus den 60er Jahren) an einer lauten Straße und auch die Zimmer waren klein und eher schäbig eingerichtet. In Krakau sollte man also versuchen so wenig Zeit wie möglich im Hotel zu verbringen was in dieser Stadt auch nicht allzu schwer ist. Mit der Straßenbahn erreichte man die Altstadt unkompliziert und billig und auch ein Taxi ist nicht zu teuer. Die Unterkunft war allerdings die schlechteste von der Reise aber hinderte einen nicht daran eine schöne Zeit in Krakau zu haben. Solange man die Fenster zu ließ hielt es sich auch von der Lautstärke in Grenzen und man konnte sich in den Zimmern gut entspannen, unterhalten usw. 
Abschließend kann ich sagen, dass ich schon Klassenreisen mit sehr viel schlechteren Unterkünften erlebt habe man allerdings natürlich auch kein Luxus erwarten sollte. Durch das straffe Programm und da man die Freizeit auch nutzt sind die Unterkünfte sowieso größtenteils zum schlafen da und das konnte man überall problemlos wenn man keine nervigen Zimmermitglieder hatte.
Emil

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Eine beeindruckende Frau

Heute waren wir mit der Klasse im jüdisch-galizischen Museum.
Dort haben wir uns die Ausstellung angesehen, und eine Frau vom Museum hat uns etwas zu einzelnen Fotos erzählt. Anschließend hatten wir ein Zeitzeugengespräch mit einer Frau namens Rhena, die im Jahre 1941 im Krakauer Ghetto zur Welt kam. Danach haben wir auf einem kleinen Platz mit vielen verschiedenen Food Trucks zu Mittag gegessen. Im Anschluss hörten wir uns noch die drei letzten Vorträge unserer Klassenkameraden an. Sie haben uns etwas über Oskar Schindler, das Krakauer Ghetto und Jazz Musik erzählt. Das fanden wir sehr interessant.

Worüber wir uns sehr gefreuten haben, ist, dass wir viele der Wandgemälde gesehen haben, über die wir vor der Reise einen Vortrag gehalten hatten. Die Wandgemälde kann man im jüdischen Viertel Kazimierz finden. 
Was uns außerdem noch sehr berührt hat, war das Zeitzeugengespräch. Es war eine einmalige Gelegenheit, mit einer Überlebenden zu sprechen, da es heutzutage kaum noch Zeitzeugen gibt. Wir haben es sehr geschätzt, dass sie sich Zeit für uns genommen und uns mit ihrer Geschichte bereichert hat. Es war sehr beeindruckend, was für eine starke Frau sie geblieben ist, obwohl sie schlimme Ereignisse durchleben musste. Am meisten hat uns betroffen gemacht, dass sie von klein auf nicht genau wusste, zu welcher Familie sie gehört, da sie als kleines Kind bei einer Adoptivfamilie lebte, bis der Krieg vorüber war. Nach dem Krieg hat ihre biologische Familie sie wieder zu sich genommen. Sie hatte aber ihre Adoptiveltern sehr liebgewonnen und es fiel ihr schwer, sich bei ihrer biologischen Familie einzuleben, da die Beziehung zu ihrer Mutter immer schlechter wurde. Es fiel ihrer biologischen Mutter schwer, zu akzeptieren, dass sie bei der Adoptivfamilie mit anderen Werten bzw. mit der christlichen Religion aufgewachsen war.
Für uns war das Zeitzeugengespräch einer der Höhepunkte der Reise. Da wir uns mit dem Thema Holocaust in den letzten Tagen intensiv beschäftigt haben, ging uns dieses Gespräch sehr nahe.

 

Franca, Sinem & Antonia

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Zeitzeugen-Gespräch

Heute waren wir in dem jüdisch galizischen Museum in Krakau. Zu Beginn hatten wir eine Führung durch die Fotoausstellung des Museums. Die Ausstellung besteht aus 90 Bildern, die vor allem die Geschichte der Juden in Galizien vor und nach dem zweiten Weltkrieg darstellt. Anschließend hatten wir das Glück ein Zeitzeugengespräch zu führen. Rena hat uns ihre Lebensgeschichte auf Polnisch erzählt, was übersetzt wurde. Rena wurde 1941 als Tochter zweier Juden im Krakauer Ghetto geboren. Ihr Vater arbeitete in der bekannte Fabrik von Oskar Schindler, die wir später auch noch kurz besuchten. Nachdem ihr Vater aufgrund der Verlegung von Schindlers Fabrik nach Böhmen sich nicht mehr um die Familie kümmern konnte, beschloss Renas Mutter aus dem Ghetto durch die Kanalisation zu fliehen. Für uns war das Gespräch sehr beeindruckend, da man sonst nur über die Schicksale lesen kann, doch diesmal konnte man Fragen stellen auf die sie gerne einging. Das Gespräch hat uns nochmal klar gemacht, dass die Geschichte noch nicht lange vergangen ist. Da Rena sehr offen mit uns war, wurden die schlimmen Ereignisse noch realer. Man spürte allgemeinen Respekt vor ihr und hatte teilweise sogar Angst Fragen zu stellen. Wir schätzen es sehr wert noch so ein Gespräch führen zu dürfen, da es zu dieser Zeit nicht mehr selbstverständlich ist.
Luke & Henri
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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Polnische Küche

Am Sonntag den 23.09 sind wir um 19:30 Uhr beim Restauracja U Babci Maliny angekommen, bei dem wir gemeinsam als Klasse zu Abend essen waren. Das Restaurant war von innen sehr gemütlich eingerichtet und hatte sogar einen Pianisten der uns mit Live-Musik unterhielt. Die Speisekarte gab uns eine Auswahl auf sehr viele polnische Gerichte, aber auch durchschnittliches Essen wie Steak. Als Vorspeise habe ich eine Rote Beete Suppe (Barszcz) probiert, die sehr lecker und auch preiswert war, für 5 Złoty also 1,17 Euro konnte man sich die leckere Suppe bestellen. Als Hauptspeise hatte ich ein Gericht bestehend aus Rinder Beef, Kartoffelpüree, Pilzen und Salat. Bis auf den meiner Meinung nach langweiligen Salat war der Hauptgang eigentlich sehr lecker, wobei ich die Menge nicht ganz sättigend fand. Rückblickend hatte ich aber einen schönen Abend im Restaurant mit meinen Mitschülern und genoss zugleich die polnische Küche.

 

Leon

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Streetfood in Krakau

Wir waren Samstag und Sonntag im Krakauer Stadtteil Kazimierz unterwegs. Dort haben wir viele Foodtrucks gesehen und bei ihnen gegessen. Es gab eine erstaunlich große Auswahl an Essen z.B. Kumpir und Pommes. Man konnte sogar Fritz-Kola kaufen. Das Essen war sehr günstig und lecker. Die Plätze waren sehr beliebt. Leider auch bei Tauben. Uns hat dieses Konzept von “Restaurant" sehr gut gefallen, da es effizient, schnell und bezahlbar ist.

Von Leo & Vincent

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Workshop in der Synagoge

Am Montag den 24. September 2018 sind wir nach Dabrowka Tarnowska gefahren, um in einer der Synagogen vor Ort an einem Workshop teilzunehmen. Dort wurden wir auf Englisch von einem sympathischen und durchaus motivierten Guide empfangen. Der Workshop begann mit dem Definieren der vier Elemente der Natur, und der Aufteilung der Klasse in die vier passenden Gruppen mit jeweils sechs bis sieben Schülern; Wasser, Luft, Erde und Feuer. Der Workshop-Leiter hatte einige Gegenstände auf einem Podest vorbereitet, welche alle einen bestimmten Bezug zu einem der Elemente hatten (Kerzenhalter, Wasserflaschen oder ein Teller mit Erde). Eine Ausnahme bildete das Element Luft, da es natürlich weit schwerer ist, zur Luft passende Gegenstände zu finden. Jede Gruppe nahm sich ihre entsprechenden Gegenstände und schrieb die eigenen Assoziationen zum zugeteilten Element auf mehrere Post-It's. Anschließend wurde jeder Gruppe ein Plakat zugeteilt, auf dem verschiedene Traditionen und Regeln im Christen- und Judentum, die in Zusammenhang mit dem jeweiligen Element stehen aufgezählt wurden. Nach den abschließenden Präsentationen war der Workshop nach eineinhalb Stunden zu Ende.

Es war für uns mal eine gute Abwechslung etwas über einen Teil der Grundlagen der Religion zu erfahren, mit deren Gläubigen, den Opfern des Holocaust, wir uns über die letzten Wochen hinweg intensiv beschäftigt haben. Wir hatten dort einen sehr interessanten Arbeitsauftrag und der Workshop war mehr als geeignet als letzte Aufgabe unserer Reise.

 

Lukas, Finn A, Finn S

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Unterkünfte in Polen


Während unserer Profilreise lernten wir 3 verschiedene Unterkünfte kennen. Die erste in Breslau allerdings nur für einen Abend und eine Nacht was im Nachhinein betrachtet relativ schade ist da diese die komfortabelste war. Die nächste Unterkunft in Auschwitz/Oświęcim war im großen und ganzen auch sehr schön besonders die ganze Anlage und das Grundstück. Des weiteren verfügte das Hotel "Centrum Dialogu" über eine sehr leckere Küche und es gab zu jeder Tageszeit viel und gutes zu Essen. Worauf man in der Unterkunft achten sollte ist, dass man nicht in ein Zimmer mit einer großen Gruppe kommt da die 3&4er Zimmer deutlich schöner waren als die Zimmer in den 6 Leute schliefen. Diese Zimmer waren relativ primitiv mit 8 Betten im Raum verteilt und einem Tisch. Alles in allem war das Hotel allerdings besser als ich vor der Reise erwartet hätte und es punktete vorallem durch die Nähe zum KZ sodass man die Möglichkeit hatte als einzelne Person oder Gruppe dem KZ einen Besuch abzustatten. Als letztes beherbergte uns dann das Hotel Alf in Krakau welches sehr einfache Standarts hatte und meiner Meinung nach nicht besonders schön war. Es war in einem relativ unschönen Gebäude (ein altes Krankenhaus aus den 60er Jahren) an einer lauten Straße und auch die Zimmer waren klein und eher schäbig eingerichtet. In Krakau sollte man also versuchen so wenig Zeit wie möglich im Hotel zu verbringen was in dieser Stadt auch nicht allzu schwer ist. Mit der Straßenbahn erreichte man die Altstadt unkompliziert und billig und auch ein Taxi ist nicht zu teuer. Die Unterkunft war allerdings die schlechteste von der Reise aber hinderte einen nicht daran eine schöne Zeit in Krakau zu haben. Solange man die Fenster zu ließ hielt es sich auch von der Lautstärke in Grenzen und man konnte sich in den Zimmern gut entspannen, unterhalten usw. 
Abschließend kann ich sagen, dass ich schon Klassenreisen mit sehr viel schlechteren Unterkünften erlebt habe man allerdings natürlich auch kein Luxus erwarten sollte. Durch das straffe Programm und da man die Freizeit auch nutzt sind die Unterkünfte sowieso größtenteils zum schlafen da und das konnte man überall problemlos wenn man keine nervigen Zimmermitglieder hatte.
Emil

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Eine beeindruckende Frau

Heute waren wir mit der Klasse im jüdisch-galizischen Museum.
Dort haben wir uns die Ausstellung angesehen, und eine Frau vom Museum hat uns etwas zu einzelnen Fotos erzählt. Anschließend hatten wir ein Zeitzeugengespräch mit einer Frau namens Rhena, die im Jahre 1941 im Krakauer Ghetto zur Welt kam. Danach haben wir auf einem kleinen Platz mit vielen verschiedenen Food Trucks zu Mittag gegessen. Im Anschluss hörten wir uns noch die drei letzten Vorträge unserer Klassenkameraden an. Sie haben uns etwas über Oskar Schindler, das Krakauer Ghetto und Jazz Musik erzählt. Das fanden wir sehr interessant.

Worüber wir uns sehr gefreuten haben, ist, dass wir viele der Wandgemälde gesehen haben, über die wir vor der Reise einen Vortrag gehalten hatten. Die Wandgemälde kann man im jüdischen Viertel Kazimierz finden. 
Was uns außerdem noch sehr berührt hat, war das Zeitzeugengespräch. Es war eine einmalige Gelegenheit, mit einer Überlebenden zu sprechen, da es heutzutage kaum noch Zeitzeugen gibt. Wir haben es sehr geschätzt, dass sie sich Zeit für uns genommen und uns mit ihrer Geschichte bereichert hat. Es war sehr beeindruckend, was für eine starke Frau sie geblieben ist, obwohl sie schlimme Ereignisse durchleben musste. Am meisten hat uns betroffen gemacht, dass sie von klein auf nicht genau wusste, zu welcher Familie sie gehört, da sie als kleines Kind bei einer Adoptivfamilie lebte, bis der Krieg vorüber war. Nach dem Krieg hat ihre biologische Familie sie wieder zu sich genommen. Sie hatte aber ihre Adoptiveltern sehr liebgewonnen und es fiel ihr schwer, sich bei ihrer biologischen Familie einzuleben, da die Beziehung zu ihrer Mutter immer schlechter wurde. Es fiel ihrer biologischen Mutter schwer, zu akzeptieren, dass sie bei der Adoptivfamilie mit anderen Werten bzw. mit der christlichen Religion aufgewachsen war.
Für uns war das Zeitzeugengespräch einer der Höhepunkte der Reise. Da wir uns mit dem Thema Holocaust in den letzten Tagen intensiv beschäftigt haben, ging uns dieses Gespräch sehr nahe.

 

Franca, Sinem & Antonia

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Zeitzeugen-Gespräch

Heute waren wir in dem jüdisch galizischen Museum in Krakau. Zu Beginn hatten wir eine Führung durch die Fotoausstellung des Museums. Die Ausstellung besteht aus 90 Bildern, die vor allem die Geschichte der Juden in Galizien vor und nach dem zweiten Weltkrieg darstellt. Anschließend hatten wir das Glück ein Zeitzeugengespräch zu führen. Rena hat uns ihre Lebensgeschichte auf Polnisch erzählt, was übersetzt wurde. Rena wurde 1941 als Tochter zweier Juden im Krakauer Ghetto geboren. Ihr Vater arbeitete in der bekannte Fabrik von Oskar Schindler, die wir später auch noch kurz besuchten. Nachdem ihr Vater aufgrund der Verlegung von Schindlers Fabrik nach Böhmen sich nicht mehr um die Familie kümmern konnte, beschloss Renas Mutter aus dem Ghetto durch die Kanalisation zu fliehen. Für uns war das Gespräch sehr beeindruckend, da man sonst nur über die Schicksale lesen kann, doch diesmal konnte man Fragen stellen auf die sie gerne einging. Das Gespräch hat uns nochmal klar gemacht, dass die Geschichte noch nicht lange vergangen ist. Da Rena sehr offen mit uns war, wurden die schlimmen Ereignisse noch realer. Man spürte allgemeinen Respekt vor ihr und hatte teilweise sogar Angst Fragen zu stellen. Wir schätzen es sehr wert noch so ein Gespräch führen zu dürfen, da es zu dieser Zeit nicht mehr selbstverständlich ist.
Luke & Henri
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