Irena-Sendler-Schule

Vom 17. bis 22. September 2018 treffen sich Jugendliche der Irena-Sendler-Schule in Hamburg-Wellingsbüttel und der Wolliner Partnerschule in der Jugenbegegnungs- und Bildungsstätte auf dem Golm/Usedom. Ein Woche lang lernen sich die deutschen und polnischen Jugendlichen kennen, erkunden die Halbinsel, besuchen die Kriegsgräberstätte, tauschen sich zur deutsch-polnischen Geschichte aus und machen Sport zusammen. Eine intensive Zeit, von der die Jugendlichen an dieser Stelle berichten werden. Die Fahrt wurde gefördert durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk und die Stiftung Gedenken und Frieden und unterstützt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Hamburg.

 

Der letzte Tag vor der Abreise in Peenemünde und Bansin

Stimmungslage: lebendig und entspannt, teils schon Abschiedssorgen, teils Freude auf Freunde und Familie und Hamburg

 

Wetterlage: stürmisch

 

Wir sind um 07:00 Uhr aufgestanden und haben uns alle fertig gemacht. Um 08:00 Uhr gab es Frühstück Brötchen mit Beilagen.

 

Um 09:15 Uhr hatten wir ein Polnischsprachkurs mit den polnischen Schülerinnen und Schüler, 10 aus jeder Gruppe, wir haben am Anfang ein Spiel gespielt. Danach sollten wir unsere zwei Lieblingswörter aufschreiben, die deutschen Kinder auf Deutsch, die polnischen Schüler auf Polnisch. Wir sollten dann eine Gruppe bilden und die Wörter übersetzen.

 

Um 10 Uhr ging es dann weiter nach Peenemünde in das Historisch-Technische Museum. Das war ein großes Gebäude aus dem zweiten Weltkrieg, es war sehr spannend. Wir hatten Audioguides statt einer langen Führung, da gab es interessante Sachen zu hören.

Da waren wir bis 13 Uhr, anschließend sind wir nach Bansin gefahren, wo der Strand total schön und war. Das Wasser war angenehm, so dass man schwimmen konnte. Wir waren eineinhalb Stunden dort, danach fuhren wir wieder in die Jugendbegegnungsstätte.

 

Zu Abend gegessen haben wir in einem Restaurant am Stettiner Haff. Es gab gegrilltes Fleisch und geräucherten Fisch. Es hat aber so stark geregnet, dass wir nicht so lange bleiben konnten.

 

Als wir angekommen sind, sind wir in unsere Zimmer gegangen, anschließend sind wir in das Haus, wo alle sich treffen gegangen und die Präsentation der Fotos wurde gezeigt.

 

Als die Fotos fertig präsentiert waren gab es eine Disko man musste nicht hingehen aber die meisten aus der deutschen Gruppe sind hingegangen, die ging bis 22:00 Uhr, ab dann war dann die Nachtruhe, man konnte im Zimmer noch ein bisschen quatschen und nach einer Zeit sind alle eingeschlafen. Das war der letzte Abend in Kamminke.

 

 

Tagebuch von Maja, Lana, Merle und Elizabeth am Freitag den 21.09.2018

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Die Fahrradtour nach Świnoujście

Stimmungslage: entspannt, begeistert, müde

 

Wetterlage: Die Sonne im Gesicht

 

Heute haben wir in Ruhe gefrühstückt. Um 10 Uhr hatten wir einen Sprachkurs, Deutsche und Polen haben sich gegenseitig Wörter beigebracht, anschließend haben wir uns ein Fahrrad ausgeliehen. Es war eine 25-minütige Fahrt nach Swinemünde. In Świnoujście wir haben unsere Fahrräder angeschlossen und haben uns wieder in die deutsch-polnischen Gruppen aufgeteilt. Wir haben einen Rallyezettel bekommen und sind losgegangen um die Fragen zu beantworten.

 

Nach einer Stunde haben wir uns wieder bei dem Fischerei Museum getroffen. Unsere Betreuer haben die Punkte ausgerechnet. Und es hat sich herausgestellt, dass Team Melone gewonnen hat.

Anschließend hatten wir vier Stunden Freizeit die, die meisten von uns am Meer verbracht haben. Als die Zeit vorbei war, haben alle 40 Schülerinnen und Schüler Pizza gegessen.

 

Als wir mit dem Fahrrad zurückfuhren, haben manche von uns lautstark Lieder gesungen.

An der Jugendherberge haben wir die Fahrräder geparkt. Wir hatten anschließend frei.

 

Am späten Abend konnte jeder, der wollte mit zu einer kleinen Nachtwanderung zum Strand kommen.

 

Das war der Donnerstag (20.09.18)!!!

 

Von Marius, Max, Christoph und Jeremi

 

Lehrerinnenhighlight: Leuchtende Augen nach der Rallye. Zum ersten Mal wird der Wunsch geäußert, dass wir die polnische Gruppe auch mal nach Hamburg einladen.

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Bäume und neue Blickwinkel

Stimmungslage: lustig, lächelnd, spaßig, ernsthaft interessiert, risikofreudig

 

Wetterlage: sonnig und warm, winzig bewölkt, schattig im Wald

 

Heute Morgen haben wir um 8 Uhr in der früh gefrühstückt, danach haben wir mit den polnischen Kindern ein Spiel gespielt, ein Tickspiel nach dem Schnickschnackschnuck-Prinzip.

 

Das zweite Spiel war ein Spiel, bei dem man sich die Augen verbinden musste und blind einem sehr dünnen Seil folgen musste. Dann wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Aufgabe war, uns nach der Größe zu ordnen.

 

In den Gruppen sollten wir dann Würfel ordnen, auf denen je fünf Bilder drauf waren. Es ging um den zweiten Weltkrieg und was in der Zeit passiert ist. Daraufhin haben wir die Kriegsgräberstätte Golm besucht. Wir haben eine Tour in kleinen Gruppen über den Friedhof gemacht. Er liegt in einem Wald. Dann haben wir noch mehr Aufgaben bekommen und so die Ausstellung angeguckt.

 

Wir haben danach noch gemeinsam Mittag gegegessen, es gab Nudeln mit Käsesoße. Dann gab es eine Pause, bevor es in Kletterwald ging.

 

Fast alle fanden den Kletterwald cool. Es war für uns das zweite Highlight des Tages.

Um 20 Uhr hat sich die deutsche Gruppe getroffen. Dort haben wir uns in ein Sitzkreis gesetzt.

Wir haben drei Runden gemacht, jeder musste die Frage beantworten. Das erste Thema war, wie es uns geht, das zweite Thema war, dass wir uns bei einer Person unserer Wahl bedankt haben, das dritte Thema war, was unser Highlight bisher ist.

 

Von Magnus, Leon und Lucas

 

Lehrerinnenhighlight: Die Ernsthaftigkeit, mit der die Schülerinnen und Schüler den Vorträgen lauschen und das spürbare Interesse, mit der sie über die Kriegsgräberstätte gehen. Zu sehen, wie sich dann jede/r im Kletterwald an seine/ihre persönlichen Grenzen geht. Die Danksagungen bei der Dankerunde. Das positive Zwischenfeedback für die Reise. Und zwischendurch wird auch noch freiwillig Mathe gemacht (ichglaubichwerdnichtmehr). 

 

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Zwischenfazit - Unsere Highlight-Runde

  • Der Schulbesuch
  • Der ganze Dienstag
  • Der Strand in Ahlbeck
  • Das Volleyballspiel vom total chaotischen Zustand bis zu einem Spiel mit deutschen und polnischen Mitspielerinnen und Mitspielern.
  • Unser Lachen beim Abendessen
  • Durch ein Wikingerdorf zu gehen
  • Das Thema Zweiter Weltkrieg zu bearbeiten
  • Der ganze Besuch im Kletterwald
  • Nadine beim Klettern zuzusehen
  • Das Klettern war so lustig, wenn jemand runtergefallen ist
  • Die Kriegsgräberstätte anzusehen und die Orte auf der Karte zu suchen
  • Das Lachen beim Abendessen
  • Die Busfahrt von Hamburg nach Usedom
  • Der Tarzansprung im Kletterwald in ein Netz an einem Seil
  • Die polnische Schule anzusehen

 

Ein herzlicher Dank geht an die Publiczna Szkoła Podstawowa in Wollin, die zusammen mit dem Volksbund, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk und der Stiftung Gedenken und Frieden die Begegnung möglich gemacht haben.  

 

 

 

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Der Besuch in der polnischen Partnerschule

Heute den 18.09.2018 

Stimmung: lustig, interessiert, begeistert, positiv überrascht

Wetter: sonnig und warm

 

Heute sind wir nach Polen über die Grenze und mit der Fähre gefahren um die polnische Partnerschule anzusehen.   

Wir hatten T-Shirt als kleines Mitbringsel mitgenommen, die auch wir bekommen haben. Sie hatten für uns einen Kuchen bereit und eine Tasche als kleines Gastgeschenk!

Wir haben uns die ganze Schule angeguckt und anschließend gemeinsam einen Film über Wolin zu Zeiten der Wikinger angesehen. Später waren wir auch alle gemeinsam im Wikingerdorf. Alle hatten dort in mittelalterliche Kleidung an und man konnte in jede Hütte hineingehen.

Dort haben wir drei gemischte Gruppen (dt./poln.) gemacht, indem wir 4 Stationen beabeitet hatten: Bogenschießen, Filzen aus Schafswolle, Töpfern und mit einer Feder schreiben. Dort war auch eine Wikingerausrüstung zum Ausprobieren, so wie Helme, Schwerter und lange Äxte, die früher zur Ablenkung dienten. Wir durften sie auch anziehen. Ein Pferd und Schafe, die wir streicheln konnten, gab es auch. Nach dem Wikingerdorf sind wir in die JBS Golm zurückgefahren wir wir zusammen mit den 20 polnischen Schülerinnen und Schülern wohnen. Sie bleiben mit uns bis Samstag da. Wir waren alle zusammen noch am Strand in Ahlbeck, wo sehr sehr sehr viele Algen drinnen waren und am Abend haben wir Volleyball gespielt!

Und es gab auch eine kleine Wasserschlacht!

 

L.G.

Lea, Nadine und Antonieta

 

Lehrerinnenhighlight: Die Schülerinnen und Schüler entdecken den Fachraum für den Deutschunterricht in der polnischen Partnerschule und erleben anhand des großen Plakats über unregelmäßige Verben ihre Muttersprache als Fremdsprache. "Herr Lankow, Herr Lankow, haben Sie auch das Plakat mit den Verben fotografiert, das ist so witzig!"

 

 

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