Aktuelles


Essen in Krakau

Der Krakauer Sesamkringel „Obwarzanek“

Wir konnten es zuerst kaum glauben, dass dieser eher langweilig wirkende Sesamkringel das Beispiel für die Krakauer Essenskultur sein soll. Den Kringel kann man an jeder Straßenecke, entweder in der Variante Mohn oder Sesam an kleinen blauen Ständen erstehen. Das seit Jahrhunderten geliebte Traditionsgebäck ist für die Krakauer ein guter Snack für zwischendurch, wie etwa für die Hamburger das Franzbrötchen.

Wir fanden den Kringel etwas trocken und auch nicht sehr sättigend. Mit etwas Aufstrich, vielleicht Hummus oder Frischkäse, wäre es aber durchaus verständlich, dass die Krakauer nicht genug von ihm bekommen.

 

Essen im Restauracja U Babci Maliny

Zusammen mit der Klasse sind wir in einem traditionell polnischen Restaurant essen gegangen. Obwohl wir einer sehr große, laute Gruppe waren, wurden wir freundlich empfangen und auch schnell bedient. Die urige Atmosphäre wurde durch live Klaviermusik unterstützt. Unser gesamt Eindruck war, dass sich die polnische Küche nicht sehr stark von der Deutschen unterscheidet. Natürlich gibt es traditionell polnische Gerichte die in Deutschland nicht sehr verbreitet sind, aber dadurch, dass ähnliche Gewürze/Zutaten verwendet werden (nichts sehr Exotisches oder Dinge die wir vorher noch nie gegessen hatten) gab es für uns keine bösen Überraschungen. Der Großteil der Klasse hatte einen netten Abend und eine leckere Mahlzeit. Wir haben ein paar Einzeleindrücke zusammen getragen.

 

Lola hatte Pierogi z serem i śmietana. Das sind gefüllte Teigtaschen (in diesem Fall gefüllt mit Käse und dazu Sahne) die in Osteuropa sehr verbreitet sind. Sie können mit allem möglichen gefüllt werden.

Die Sahne war süß und die Teigtaschen salzig. Das hat in diesem Fall nicht wirklich zusammengepasst. Es war in Ordnung, aber ich würde es nicht nochmal bestellen“

2/5

 

Luci und Emilia hatten Naleśniki z serem i jabłkami, einfach Pfannkuchen mit Apfelmus.

Ich fand sie gut, und dass sie etwas angebraten waren, machte sie noch besser“

4/5

 

Finn hatte Ser górski z żurawiną, also Bergkäse mit Preiselbeeren.

War lecker, aber ist halt nur Käse. Die Portion war klein, aber es sättigte mehr als gedacht.“

4/5

 

Leon hatte Barszcz solo. Diese Suppe aus Rote Beete ist eine Krakauer Spezialität.

Sehr lecker. Ich danke Herr Loh für die Empfehlung“

 

4/5

 

Emilia & Lola

Spuk Profilreise: Polen 2018 / Rückblick

Vor dem Start unserer Profilreise nach Polen waren die Erwartungen innerhalb der Klasse sicherlich sehr unterschiedlich. Einige hatten hohe Erwartungen, wollten vor allem viel lernen und freuten sich auf die intensive Beschäftigung mit dem Thema. Andere wussten nicht was sie erwarten sollten, waren nervös. Und wieder andere waren überhaupt nicht begeistert von der Idee eine Profilfahrt ausgerechnet zu dem Thema zu machen, mit dem wir uns doch bereits beschäftigen, seit wir Geschichtsunterricht haben.

Nun sind wir wieder zurück in Hamburg und es wird Zeit sich die Reise einmal rückblickend anzuschauen:

Allem vorran war sie sehr spannend! Obwohl wir uns bereits so lange mit dem Thema Nationalsozialismus und Holocaust beschäftigen, haben doch alle noch sehr viel dazugelernt. Der Aufenthalt in Polen und natürlich der Besuch im KL Auschwitz haben das Thema näher gebracht, das immer noch unvorstellbare ein wenig vorstellbarer gemacht.

Der Höhepunkt der Reise war unbestreitbar die Besichtigung des KL Auschwitz. Für jeden von uns war dies eine sehr intensive, aufreibende aber auch einzigartige und spannende Erfahrung. Der Umgang der Klasse mit dem Thema, aber auch miteinander war erfreulicherweise sehr respektvoll!

Andere Highlights waren das Zeitzeugengespräch und die intensive Arbeit in der Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz.

Doch trotz der Intensivität des Themas und dem phasenweise straffen Zeitplan hatten wir auch viel Spaß auf der Reise! Die von uns besuchten Städte waren alle interessant, wir hatten einige lustige Abende als Klasse und abgesehen von einem verknacksten Fuß sind alle heil wieder in Hamburg angekommen.

Aber ich denke, dass sich jetzt alle über die antretenden Herbstferien freuen und darüber, erst in zwei Wochen wieder mit neuem Elan in den normalen Schulalltag zurückkehren zu müssen.

 

Von Pia

 

Spuk Profilreise: Polen 2018 / Polnische Küche

Am Sonntag den 23.09 sind wir um 19:30 Uhr beim Restauracja U Babci Maliny angekommen, bei dem wir gemeinsam als Klasse zu Abend essen waren. Das Restaurant war von innen sehr gemütlich eingerichtet und hatte sogar einen Pianisten der uns mit Live-Musik unterhielt. Die Speisekarte gab uns eine Auswahl auf sehr viele polnische Gerichte, aber auch durchschnittliches Essen wie Steak. Als Vorspeise habe ich eine Rote Beete Suppe (Barszcz) probiert, die sehr lecker und auch preiswert war, für 5 Złoty also 1,17 Euro konnte man sich die leckere Suppe bestellen. Als Hauptspeise hatte ich ein Gericht bestehend aus Rinder Beef, Kartoffelpüree, Pilzen und Salat. Bis auf den meiner Meinung nach langweiligen Salat war der Hauptgang eigentlich sehr lecker, wobei ich die Menge nicht ganz sättigend fand. Rückblickend hatte ich aber einen schönen Abend im Restaurant mit meinen Mitschülern und genoss zugleich die polnische Küche.

 

Leon

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Streetfood in Krakau

Wir waren Samstag und Sonntag im Krakauer Stadtteil Kazimierz unterwegs. Dort haben wir viele Foodtrucks gesehen und bei ihnen gegessen. Es gab eine erstaunlich große Auswahl an Essen z.B. Kumpir und Pommes. Man konnte sogar Fritz-Kola kaufen. Das Essen war sehr günstig und lecker. Die Plätze waren sehr beliebt. Leider auch bei Tauben. Uns hat dieses Konzept von “Restaurant" sehr gut gefallen, da es effizient, schnell und bezahlbar ist.

Von Leo & Vincent

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Workshop in der Synagoge

Am Montag den 24. September 2018 sind wir nach Dabrowka Tarnowska gefahren, um in einer der Synagogen vor Ort an einem Workshop teilzunehmen. Dort wurden wir auf Englisch von einem sympathischen und durchaus motivierten Guide empfangen. Der Workshop begann mit dem Definieren der vier Elemente der Natur, und der Aufteilung der Klasse in die vier passenden Gruppen mit jeweils sechs bis sieben Schülern; Wasser, Luft, Erde und Feuer. Der Workshop-Leiter hatte einige Gegenstände auf einem Podest vorbereitet, welche alle einen bestimmten Bezug zu einem der Elemente hatten (Kerzenhalter, Wasserflaschen oder ein Teller mit Erde). Eine Ausnahme bildete das Element Luft, da es natürlich weit schwerer ist, zur Luft passende Gegenstände zu finden. Jede Gruppe nahm sich ihre entsprechenden Gegenstände und schrieb die eigenen Assoziationen zum zugeteilten Element auf mehrere Post-It's. Anschließend wurde jeder Gruppe ein Plakat zugeteilt, auf dem verschiedene Traditionen und Regeln im Christen- und Judentum, die in Zusammenhang mit dem jeweiligen Element stehen aufgezählt wurden. Nach den abschließenden Präsentationen war der Workshop nach eineinhalb Stunden zu Ende.

Es war für uns mal eine gute Abwechslung etwas über einen Teil der Grundlagen der Religion zu erfahren, mit deren Gläubigen, den Opfern des Holocaust, wir uns über die letzten Wochen hinweg intensiv beschäftigt haben. Wir hatten dort einen sehr interessanten Arbeitsauftrag und der Workshop war mehr als geeignet als letzte Aufgabe unserer Reise.

 

Lukas, Finn A, Finn S

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Unterkünfte in Polen


Während unserer Profilreise lernten wir 3 verschiedene Unterkünfte kennen. Die erste in Breslau allerdings nur für einen Abend und eine Nacht was im Nachhinein betrachtet relativ schade ist da diese die komfortabelste war. Die nächste Unterkunft in Auschwitz/Oświęcim war im großen und ganzen auch sehr schön besonders die ganze Anlage und das Grundstück. Des weiteren verfügte das Hotel "Centrum Dialogu" über eine sehr leckere Küche und es gab zu jeder Tageszeit viel und gutes zu Essen. Worauf man in der Unterkunft achten sollte ist, dass man nicht in ein Zimmer mit einer großen Gruppe kommt da die 3&4er Zimmer deutlich schöner waren als die Zimmer in den 6 Leute schliefen. Diese Zimmer waren relativ primitiv mit 8 Betten im Raum verteilt und einem Tisch. Alles in allem war das Hotel allerdings besser als ich vor der Reise erwartet hätte und es punktete vorallem durch die Nähe zum KZ sodass man die Möglichkeit hatte als einzelne Person oder Gruppe dem KZ einen Besuch abzustatten. Als letztes beherbergte uns dann das Hotel Alf in Krakau welches sehr einfache Standarts hatte und meiner Meinung nach nicht besonders schön war. Es war in einem relativ unschönen Gebäude (ein altes Krankenhaus aus den 60er Jahren) an einer lauten Straße und auch die Zimmer waren klein und eher schäbig eingerichtet. In Krakau sollte man also versuchen so wenig Zeit wie möglich im Hotel zu verbringen was in dieser Stadt auch nicht allzu schwer ist. Mit der Straßenbahn erreichte man die Altstadt unkompliziert und billig und auch ein Taxi ist nicht zu teuer. Die Unterkunft war allerdings die schlechteste von der Reise aber hinderte einen nicht daran eine schöne Zeit in Krakau zu haben. Solange man die Fenster zu ließ hielt es sich auch von der Lautstärke in Grenzen und man konnte sich in den Zimmern gut entspannen, unterhalten usw. 
Abschließend kann ich sagen, dass ich schon Klassenreisen mit sehr viel schlechteren Unterkünften erlebt habe man allerdings natürlich auch kein Luxus erwarten sollte. Durch das straffe Programm und da man die Freizeit auch nutzt sind die Unterkünfte sowieso größtenteils zum schlafen da und das konnte man überall problemlos wenn man keine nervigen Zimmermitglieder hatte.
Emil

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Eine beeindruckende Frau

Heute waren wir mit der Klasse im jüdisch-galizischen Museum.
Dort haben wir uns die Ausstellung angesehen, und eine Frau vom Museum hat uns etwas zu einzelnen Fotos erzählt. Anschließend hatten wir ein Zeitzeugengespräch mit einer Frau namens Rhena, die im Jahre 1941 im Krakauer Ghetto zur Welt kam. Danach haben wir auf einem kleinen Platz mit vielen verschiedenen Food Trucks zu Mittag gegessen. Im Anschluss hörten wir uns noch die drei letzten Vorträge unserer Klassenkameraden an. Sie haben uns etwas über Oskar Schindler, das Krakauer Ghetto und Jazz Musik erzählt. Das fanden wir sehr interessant.

Worüber wir uns sehr gefreuten haben, ist, dass wir viele der Wandgemälde gesehen haben, über die wir vor der Reise einen Vortrag gehalten hatten. Die Wandgemälde kann man im jüdischen Viertel Kazimierz finden. 
Was uns außerdem noch sehr berührt hat, war das Zeitzeugengespräch. Es war eine einmalige Gelegenheit, mit einer Überlebenden zu sprechen, da es heutzutage kaum noch Zeitzeugen gibt. Wir haben es sehr geschätzt, dass sie sich Zeit für uns genommen und uns mit ihrer Geschichte bereichert hat. Es war sehr beeindruckend, was für eine starke Frau sie geblieben ist, obwohl sie schlimme Ereignisse durchleben musste. Am meisten hat uns betroffen gemacht, dass sie von klein auf nicht genau wusste, zu welcher Familie sie gehört, da sie als kleines Kind bei einer Adoptivfamilie lebte, bis der Krieg vorüber war. Nach dem Krieg hat ihre biologische Familie sie wieder zu sich genommen. Sie hatte aber ihre Adoptiveltern sehr liebgewonnen und es fiel ihr schwer, sich bei ihrer biologischen Familie einzuleben, da die Beziehung zu ihrer Mutter immer schlechter wurde. Es fiel ihrer biologischen Mutter schwer, zu akzeptieren, dass sie bei der Adoptivfamilie mit anderen Werten bzw. mit der christlichen Religion aufgewachsen war.
Für uns war das Zeitzeugengespräch einer der Höhepunkte der Reise. Da wir uns mit dem Thema Holocaust in den letzten Tagen intensiv beschäftigt haben, ging uns dieses Gespräch sehr nahe.

 

Franca, Sinem & Antonia

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Zeitzeugen-Gespräch

Heute waren wir in dem jüdisch galizischen Museum in Krakau. Zu Beginn hatten wir eine Führung durch die Fotoausstellung des Museums. Die Ausstellung besteht aus 90 Bildern, die vor allem die Geschichte der Juden in Galizien vor und nach dem zweiten Weltkrieg darstellt. Anschließend hatten wir das Glück ein Zeitzeugengespräch zu führen. Rena hat uns ihre Lebensgeschichte auf Polnisch erzählt, was übersetzt wurde. Rena wurde 1941 als Tochter zweier Juden im Krakauer Ghetto geboren. Ihr Vater arbeitete in der bekannte Fabrik von Oskar Schindler, die wir später auch noch kurz besuchten. Nachdem ihr Vater aufgrund der Verlegung von Schindlers Fabrik nach Böhmen sich nicht mehr um die Familie kümmern konnte, beschloss Renas Mutter aus dem Ghetto durch die Kanalisation zu fliehen. Für uns war das Gespräch sehr beeindruckend, da man sonst nur über die Schicksale lesen kann, doch diesmal konnte man Fragen stellen auf die sie gerne einging. Das Gespräch hat uns nochmal klar gemacht, dass die Geschichte noch nicht lange vergangen ist. Da Rena sehr offen mit uns war, wurden die schlimmen Ereignisse noch realer. Man spürte allgemeinen Respekt vor ihr und hatte teilweise sogar Angst Fragen zu stellen. Wir schätzen es sehr wert noch so ein Gespräch führen zu dürfen, da es zu dieser Zeit nicht mehr selbstverständlich ist.
Luke & Henri
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Der letzte Tag vor der Abreise in Peenemünde und Bansin

Stimmungslage: lebendig und entspannt, teils schon Abschiedssorgen, teils Freude auf Freunde und Familie und Hamburg

 

Wetterlage: stürmisch

 

Wir sind um 07:00 Uhr aufgestanden und haben uns alle fertig gemacht. Um 08:00 Uhr gab es Frühstück Brötchen mit Beilagen.

 

Um 09:15 Uhr hatten wir ein Polnischsprachkurs mit den polnischen Schülerinnen und Schüler, 10 aus jeder Gruppe, wir haben am Anfang ein Spiel gespielt. Danach sollten wir unsere zwei Lieblingswörter aufschreiben, die deutschen Kinder auf Deutsch, die polnischen Schüler auf Polnisch. Wir sollten dann eine Gruppe bilden und die Wörter übersetzen.

 

Um 10 Uhr ging es dann weiter nach Peenemünde in das Historisch-Technische Museum. Das war ein großes Gebäude aus dem zweiten Weltkrieg, es war sehr spannend. Wir hatten Audioguides statt einer langen Führung, da gab es interessante Sachen zu hören.

Da waren wir bis 13 Uhr, anschließend sind wir nach Bansin gefahren, wo der Strand total schön und war. Das Wasser war angenehm, so dass man schwimmen konnte. Wir waren eineinhalb Stunden dort, danach fuhren wir wieder in die Jugendbegegnungsstätte.

 

Zu Abend gegessen haben wir in einem Restaurant am Stettiner Haff. Es gab gegrilltes Fleisch und geräucherten Fisch. Es hat aber so stark geregnet, dass wir nicht so lange bleiben konnten.

 

Als wir angekommen sind, sind wir in unsere Zimmer gegangen, anschließend sind wir in das Haus, wo alle sich treffen gegangen und die Präsentation der Fotos wurde gezeigt.

 

Als die Fotos fertig präsentiert waren gab es eine Disko man musste nicht hingehen aber die meisten aus der deutschen Gruppe sind hingegangen, die ging bis 22:00 Uhr, ab dann war dann die Nachtruhe, man konnte im Zimmer noch ein bisschen quatschen und nach einer Zeit sind alle eingeschlafen. Das war der letzte Abend in Kamminke.

 

 

Tagebuch von Maja, Lana, Merle und Elizabeth am Freitag den 21.09.2018

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Die Fahrradtour nach Świnoujście

Stimmungslage: entspannt, begeistert, müde

 

Wetterlage: Die Sonne im Gesicht

 

Heute haben wir in Ruhe gefrühstückt. Um 10 Uhr hatten wir einen Sprachkurs, Deutsche und Polen haben sich gegenseitig Wörter beigebracht, anschließend haben wir uns ein Fahrrad ausgeliehen. Es war eine 25-minütige Fahrt nach Swinemünde. In Świnoujście wir haben unsere Fahrräder angeschlossen und haben uns wieder in die deutsch-polnischen Gruppen aufgeteilt. Wir haben einen Rallyezettel bekommen und sind losgegangen um die Fragen zu beantworten.

 

Nach einer Stunde haben wir uns wieder bei dem Fischerei Museum getroffen. Unsere Betreuer haben die Punkte ausgerechnet. Und es hat sich herausgestellt, dass Team Melone gewonnen hat.

Anschließend hatten wir vier Stunden Freizeit die, die meisten von uns am Meer verbracht haben. Als die Zeit vorbei war, haben alle 40 Schülerinnen und Schüler Pizza gegessen.

 

Als wir mit dem Fahrrad zurückfuhren, haben manche von uns lautstark Lieder gesungen.

An der Jugendherberge haben wir die Fahrräder geparkt. Wir hatten anschließend frei.

 

Am späten Abend konnte jeder, der wollte mit zu einer kleinen Nachtwanderung zum Strand kommen.

 

Das war der Donnerstag (20.09.18)!!!

 

Von Marius, Max, Christoph und Jeremi

 

Lehrerinnenhighlight: Leuchtende Augen nach der Rallye. Zum ersten Mal wird der Wunsch geäußert, dass wir die polnische Gruppe auch mal nach Hamburg einladen.

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Bäume und neue Blickwinkel

Stimmungslage: lustig, lächelnd, spaßig, ernsthaft interessiert, risikofreudig

 

Wetterlage: sonnig und warm, winzig bewölkt, schattig im Wald

 

Heute Morgen haben wir um 8 Uhr in der früh gefrühstückt, danach haben wir mit den polnischen Kindern ein Spiel gespielt, ein Tickspiel nach dem Schnickschnackschnuck-Prinzip.

 

Das zweite Spiel war ein Spiel, bei dem man sich die Augen verbinden musste und blind einem sehr dünnen Seil folgen musste. Dann wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Aufgabe war, uns nach der Größe zu ordnen.

 

In den Gruppen sollten wir dann Würfel ordnen, auf denen je fünf Bilder drauf waren. Es ging um den zweiten Weltkrieg und was in der Zeit passiert ist. Daraufhin haben wir die Kriegsgräberstätte Golm besucht. Wir haben eine Tour in kleinen Gruppen über den Friedhof gemacht. Er liegt in einem Wald. Dann haben wir noch mehr Aufgaben bekommen und so die Ausstellung angeguckt.

 

Wir haben danach noch gemeinsam Mittag gegegessen, es gab Nudeln mit Käsesoße. Dann gab es eine Pause, bevor es in Kletterwald ging.

 

Fast alle fanden den Kletterwald cool. Es war für uns das zweite Highlight des Tages.

Um 20 Uhr hat sich die deutsche Gruppe getroffen. Dort haben wir uns in ein Sitzkreis gesetzt.

Wir haben drei Runden gemacht, jeder musste die Frage beantworten. Das erste Thema war, wie es uns geht, das zweite Thema war, dass wir uns bei einer Person unserer Wahl bedankt haben, das dritte Thema war, was unser Highlight bisher ist.

 

Von Magnus, Leon und Lucas

 

Lehrerinnenhighlight: Die Ernsthaftigkeit, mit der die Schülerinnen und Schüler den Vorträgen lauschen und das spürbare Interesse, mit der sie über die Kriegsgräberstätte gehen. Zu sehen, wie sich dann jede/r im Kletterwald an seine/ihre persönlichen Grenzen geht. Die Danksagungen bei der Dankerunde. Das positive Zwischenfeedback für die Reise. Und zwischendurch wird auch noch freiwillig Mathe gemacht (ichglaubichwerdnichtmehr). 

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Henryk Mandelbaum

Am Mittwoch haben wir die Jugendbegegnungsstädte Auschwitz besucht. Als wir dort ankamen wartete schon eine pädagogische Mitarbeiterin des Zentrums auf uns. Sie gab uns einen Überblick über das Leben von Henryk Mandelbaum. Anschließend haben wir einen Film über den verstorbenen Henryk Mandelbaum geguckt. Er war damals Teil des Sonderkommandos von Birkenau. Henryk Mandelbaum konnte selbst nicht glauben, was er dort erlebt hatte und sprach über seinen Überlebenskampf. In Gruppen untersuchten wir einzelne Teile des Films. Daraufhin führten wir ein intensives Nachgespräch. Es war interessant, über das erschütternde Schicksal von Henryk Mandelbaum erzählt zu bekommen und es zu erforschen. Er wurde 1944 mit gerade 21 Jahren nach Birkenau deportiert. Dort musste er die Leichen aus den Krematorien in die Verbrennungsgrube tragen und die Körper nach versteckten Wertsachen untersuchen. 1945 konnte er auf einem Todesmarsch fliehen, Henryk hatte sich vorher Zivilkleidung besorgt und versteckte sich danach auf einem Bauernhof. Für ihn war es ein ständiger Überlebenskampf den er führte, um seine traumatischen Erlebnisse mit der Welt zu teilen. Bis zu seinem Tod 2008 lebte er in Polen. Nachdenklich machten wir uns auf in unsere Gruppenarbeiten.

Einige hatten schon vorher Arbeitsgruppen gebildet und sich ein Thema für ihre Präsentation ausgesucht. Andere fanden Vorort ihre Gruppen und Themen. Eine nette Frau half uns in der Bibliothek des Hauses Bücher zu unseren Themen zu finden oder suchte passende Zeitzeugen Berichte heraus. Da es ein sonniger Tag war konnten wir uns draußen in den Garten der Jugendbegegnungsstädte setzen und dort das gute Wetter genießen. 

Leyan

(Bild von Henryk Mandelbraum)

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Zwischenfazit - Unsere Highlight-Runde

  • Der Schulbesuch
  • Der ganze Dienstag
  • Der Strand in Ahlbeck
  • Das Volleyballspiel vom total chaotischen Zustand bis zu einem Spiel mit deutschen und polnischen Mitspielerinnen und Mitspielern.
  • Unser Lachen beim Abendessen
  • Durch ein Wikingerdorf zu gehen
  • Das Thema Zweiter Weltkrieg zu bearbeiten
  • Der ganze Besuch im Kletterwald
  • Nadine beim Klettern zuzusehen
  • Das Klettern war so lustig, wenn jemand runtergefallen ist
  • Die Kriegsgräberstätte anzusehen und die Orte auf der Karte zu suchen
  • Das Lachen beim Abendessen
  • Die Busfahrt von Hamburg nach Usedom
  • Der Tarzansprung im Kletterwald in ein Netz an einem Seil
  • Die polnische Schule anzusehen

 

Ein herzlicher Dank geht an die Publiczna Szkoła Podstawowa in Wollin, die zusammen mit dem Volksbund, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk und der Stiftung Gedenken und Frieden die Begegnung möglich gemacht haben.  

 

 

 

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Der Besuch in der polnischen Partnerschule

Heute den 18.09.2018 

Stimmung: lustig, interessiert, begeistert, positiv überrascht

Wetter: sonnig und warm

 

Heute sind wir nach Polen über die Grenze und mit der Fähre gefahren um die polnische Partnerschule anzusehen.   

Wir hatten T-Shirt als kleines Mitbringsel mitgenommen, die auch wir bekommen haben. Sie hatten für uns einen Kuchen bereit und eine Tasche als kleines Gastgeschenk!

Wir haben uns die ganze Schule angeguckt und anschließend gemeinsam einen Film über Wolin zu Zeiten der Wikinger angesehen. Später waren wir auch alle gemeinsam im Wikingerdorf. Alle hatten dort in mittelalterliche Kleidung an und man konnte in jede Hütte hineingehen.

Dort haben wir drei gemischte Gruppen (dt./poln.) gemacht, indem wir 4 Stationen beabeitet hatten: Bogenschießen, Filzen aus Schafswolle, Töpfern und mit einer Feder schreiben. Dort war auch eine Wikingerausrüstung zum Ausprobieren, so wie Helme, Schwerter und lange Äxte, die früher zur Ablenkung dienten. Wir durften sie auch anziehen. Ein Pferd und Schafe, die wir streicheln konnten, gab es auch. Nach dem Wikingerdorf sind wir in die JBS Golm zurückgefahren wir wir zusammen mit den 20 polnischen Schülerinnen und Schülern wohnen. Sie bleiben mit uns bis Samstag da. Wir waren alle zusammen noch am Strand in Ahlbeck, wo sehr sehr sehr viele Algen drinnen waren und am Abend haben wir Volleyball gespielt!

Und es gab auch eine kleine Wasserschlacht!

 

L.G.

Lea, Nadine und Antonieta

 

Lehrerinnenhighlight: Die Schülerinnen und Schüler entdecken den Fachraum für den Deutschunterricht in der polnischen Partnerschule und erleben anhand des großen Plakats über unregelmäßige Verben ihre Muttersprache als Fremdsprache. "Herr Lankow, Herr Lankow, haben Sie auch das Plakat mit den Verben fotografiert, das ist so witzig!"

 

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Kriegsgräber

"Ein Baum kann sehr alt werden. Sogar viel älter als ein Mensch. Dies ist ihm aber nur möglich, wenn er gepflegt und vor Schaden bewahrt wird. Er kann nur in Frieden wachsen und gedeihen. Wer sich mit den Verheerungen des Krieges beschäftigt hat, wird dies leicht nachvollziehen können."

Heute (18.09.2018) haben wir auf dem Weg nach Auschwitz einen Stopp bei einer Gedenkstätte ( Deutsche Kriegsgräberstätte) in Groß Nädlitz (nahe Breslau) gemacht. Dort erwartete uns der Friedhofswärter, der uns eine Führung ermöglichte (eigentlich sei sein Sohn dafür zuständig, dieser war aber zur Zeit unserer Ankunft noch nicht vor Ort). Also erzählte er uns (so gut er konnte) von der Vorgeschichte der Soldaten und Einzelheiten zur Gedenkstätte. Weiter auch über die gepflanzten Bäume, die alle ein Schild mit dem Namen eines Spnsors trugen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit uns auch alleine den Friedhof anzuschauen und alles auf uns wirken zu lassen. Nachdem sein Sohn eintraf, konnten noch weitere Fragen gestellt und beantwortet werden. Zum Ende hin besichtigten wir noch eine kleine Ausstellung, in der man noch einmal alles zur Gedenkstätte nachlesen und alte Bilder anschauen konnte. 
Durch die verschiedenen Möglichkeiten bekam man ein sehr guten Überblick. 
Alles in allem wurde der Friedhof sehr schlicht gehalten und obwohl es eine Stelle für die gefallene Soldaten war, fühlte man sich wohl und man verweilte gern eine Sekunde länger. 
Lulu und Adriana
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Der Tag vor Pauls Geburtstag oder die Anreise

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Sankt Petersburg: Die Stadt der Kirchen

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Die Erinnerung wachhalten? Ja, aber wie?

Wie sich die Partnerstädte Hamburg und St. Petersburg ganz unterschiedlich an die Schrecken des zweiten Weltkrieges erinnern

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Berichterstattung in der lokalen Presse

Auch in der lokalen Presse wurde über die Begegnung der Jugendlichen berichtet:

http://kir.soctv.ru/video/4839

 

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Die Menschen und die Gesellschaft in St. Petersburg

Zwischen Gastfreundschaft und Hektik in der Großstadt

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St. Petersburg - Hamburg. Zwei Partnerstädte im Vergleich

Bei der Suche nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Partnerstädte Hamburg und St. Petersburg fallen mir bekannte Behauptungen (Vorurteile?) über Russen und St. Petersburg ein, die ich erst mal prüfen möchte. Es heißt zum Beispiel, Russen würden immer Wodka trinken, seien unfreundlich und trügen nur Pelz. Und St. Petersburg sei eine Stadt der Rentner.

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Das Abendteuer Metro

Der öffentliche Personennahverkehr in St. Petersburg ist ein echtes Erlebnis

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Kurzfilm St. Petersburg von Paulina Petri

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Unser Besuch im Blockade- Museum in Sankt Petersburg

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Gastfreundschaft in St. Petersburg

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St. Petersburg, das Tor zur Welt

Wenn ich vor der Reise an Russland gedacht habe, ist mir nicht in den Sinn gekommen, dass es für mich ein Problem werden könnte, nicht russisch sprechen und kein Kyrillisch lesen zu können.

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Besuch im Jugendclub

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Begegnung mit Zeitzeug*innen

In St. Petersburg trafen wir Überlebende der Leningrader Blockade. Ihre beeindruckenden und traurigen Geschichten erzählten sie uns bei Tee und Gebäck

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"Nichts ist vergessen und niemand ist vergessen"

Ein Überblick über die Planungen und Durchführung der Jugendbegegnung in St. Petersburg

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MBS-Langzeitprojekt 2017 Tag 5

Ausflug nach Swinemünde

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MBS-Langzeitprojekt 2017 Tag3

Kanufahren und Glowgolfspielen

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That's it - unser Fazit

Eine unvergessliche Reise geht zu Ende...

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Tag 7 - Krakau

Auf den Spuren der Krakauer Geschichte macht sich die Profilklasse SpuK 12 auf den Weg durch die Gassen und Straßen Krakaus und erfährt hier und dort etwas, was sie zum Nachdenken anregt; wie zum Beispiel 240 Wurstsorten…

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Tag 6 - Gorlice und Krakau

Der heutige Blogeintrag handelt von sportlichen Aktivitäten in der Frühe, einer Gefängnisschule, Englisch im Deutschunterricht und unserem Meister-der-Historik.

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Tag 5 - Gorlice und Tarnów

An einem Sonntag macht sich die Profilklasse mit einigen polnischen Schülern auf eine kleine Reise durch Galizien. Komplikationen mit der polnischen Sprache sind vorprogrammiert und olympische Sportler halten unsere sportliche Motivation nicht auf.

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Tag 4 - oŚwiĘcim

Hier berichten wir euch von unserem Austausch mit den polnischen Jugendlichen aus Gorlice

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TAG 3 - POLNISCHKURS, ZEITZEUGENGESPRÄCH und werwölfe!

Der Polnischkurs war beendet und es ist an der Zeit Zofia Posmysz, eine Kriegsüberlebende zu begrüßen. Ein intensives Zeitzeugengespräch beginnt. Nach Momenten voller Emotionen, Trauer und Tränen stellt sich am Ende des Tages nur noch eine Frage: Wer sind die Werwölfe unter uns?

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Tag 2 - Jugendbegegnungsstätte Oświęcim

Der zweite Tag in Oświęcim, der zweite Tag unserer Reise. Heute gehts nach Auschwitz-Birkenau, wir erfahren etwas über das Schicksal und machen einen Polnisch-Sprachkurs.

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tag 1 - Krakau und OŚwiĘcim

In diesem Bericht erzählen wir euch von der Besichtigung eines jüdischen Museums, einem ergreifenden Tag im Stammlager von Auschwitz und unsere damit verbundenen Eindrücke. 

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Deutsch-polnische Schülerbegegnung                         Hamburg-Swinemünde, 16.-23.9.2016

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Vorbereitungsfahrt

Deutsch-polnische Begegnung auf dem Golm

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Essen in Krakau

Der Krakauer Sesamkringel „Obwarzanek“

Wir konnten es zuerst kaum glauben, dass dieser eher langweilig wirkende Sesamkringel das Beispiel für die Krakauer Essenskultur sein soll. Den Kringel kann man an jeder Straßenecke, entweder in der Variante Mohn oder Sesam an kleinen blauen Ständen erstehen. Das seit Jahrhunderten geliebte Traditionsgebäck ist für die Krakauer ein guter Snack für zwischendurch, wie etwa für die Hamburger das Franzbrötchen.

Wir fanden den Kringel etwas trocken und auch nicht sehr sättigend. Mit etwas Aufstrich, vielleicht Hummus oder Frischkäse, wäre es aber durchaus verständlich, dass die Krakauer nicht genug von ihm bekommen.

 

Essen im Restauracja U Babci Maliny

Zusammen mit der Klasse sind wir in einem traditionell polnischen Restaurant essen gegangen. Obwohl wir einer sehr große, laute Gruppe waren, wurden wir freundlich empfangen und auch schnell bedient. Die urige Atmosphäre wurde durch live Klaviermusik unterstützt. Unser gesamt Eindruck war, dass sich die polnische Küche nicht sehr stark von der Deutschen unterscheidet. Natürlich gibt es traditionell polnische Gerichte die in Deutschland nicht sehr verbreitet sind, aber dadurch, dass ähnliche Gewürze/Zutaten verwendet werden (nichts sehr Exotisches oder Dinge die wir vorher noch nie gegessen hatten) gab es für uns keine bösen Überraschungen. Der Großteil der Klasse hatte einen netten Abend und eine leckere Mahlzeit. Wir haben ein paar Einzeleindrücke zusammen getragen.

 

Lola hatte Pierogi z serem i śmietana. Das sind gefüllte Teigtaschen (in diesem Fall gefüllt mit Käse und dazu Sahne) die in Osteuropa sehr verbreitet sind. Sie können mit allem möglichen gefüllt werden.

Die Sahne war süß und die Teigtaschen salzig. Das hat in diesem Fall nicht wirklich zusammengepasst. Es war in Ordnung, aber ich würde es nicht nochmal bestellen“

2/5

 

Luci und Emilia hatten Naleśniki z serem i jabłkami, einfach Pfannkuchen mit Apfelmus.

Ich fand sie gut, und dass sie etwas angebraten waren, machte sie noch besser“

4/5

 

Finn hatte Ser górski z żurawiną, also Bergkäse mit Preiselbeeren.

War lecker, aber ist halt nur Käse. Die Portion war klein, aber es sättigte mehr als gedacht.“

4/5

 

Leon hatte Barszcz solo. Diese Suppe aus Rote Beete ist eine Krakauer Spezialität.

Sehr lecker. Ich danke Herr Loh für die Empfehlung“

 

4/5

 

Emilia & Lola

Spuk Profilreise: Polen 2018 / Rückblick

Vor dem Start unserer Profilreise nach Polen waren die Erwartungen innerhalb der Klasse sicherlich sehr unterschiedlich. Einige hatten hohe Erwartungen, wollten vor allem viel lernen und freuten sich auf die intensive Beschäftigung mit dem Thema. Andere wussten nicht was sie erwarten sollten, waren nervös. Und wieder andere waren überhaupt nicht begeistert von der Idee eine Profilfahrt ausgerechnet zu dem Thema zu machen, mit dem wir uns doch bereits beschäftigen, seit wir Geschichtsunterricht haben.

Nun sind wir wieder zurück in Hamburg und es wird Zeit sich die Reise einmal rückblickend anzuschauen:

Allem vorran war sie sehr spannend! Obwohl wir uns bereits so lange mit dem Thema Nationalsozialismus und Holocaust beschäftigen, haben doch alle noch sehr viel dazugelernt. Der Aufenthalt in Polen und natürlich der Besuch im KL Auschwitz haben das Thema näher gebracht, das immer noch unvorstellbare ein wenig vorstellbarer gemacht.

Der Höhepunkt der Reise war unbestreitbar die Besichtigung des KL Auschwitz. Für jeden von uns war dies eine sehr intensive, aufreibende aber auch einzigartige und spannende Erfahrung. Der Umgang der Klasse mit dem Thema, aber auch miteinander war erfreulicherweise sehr respektvoll!

Andere Highlights waren das Zeitzeugengespräch und die intensive Arbeit in der Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz.

Doch trotz der Intensivität des Themas und dem phasenweise straffen Zeitplan hatten wir auch viel Spaß auf der Reise! Die von uns besuchten Städte waren alle interessant, wir hatten einige lustige Abende als Klasse und abgesehen von einem verknacksten Fuß sind alle heil wieder in Hamburg angekommen.

Aber ich denke, dass sich jetzt alle über die antretenden Herbstferien freuen und darüber, erst in zwei Wochen wieder mit neuem Elan in den normalen Schulalltag zurückkehren zu müssen.

 

Von Pia

 

Spuk Profilreise: Polen 2018 / Polnische Küche

Am Sonntag den 23.09 sind wir um 19:30 Uhr beim Restauracja U Babci Maliny angekommen, bei dem wir gemeinsam als Klasse zu Abend essen waren. Das Restaurant war von innen sehr gemütlich eingerichtet und hatte sogar einen Pianisten der uns mit Live-Musik unterhielt. Die Speisekarte gab uns eine Auswahl auf sehr viele polnische Gerichte, aber auch durchschnittliches Essen wie Steak. Als Vorspeise habe ich eine Rote Beete Suppe (Barszcz) probiert, die sehr lecker und auch preiswert war, für 5 Złoty also 1,17 Euro konnte man sich die leckere Suppe bestellen. Als Hauptspeise hatte ich ein Gericht bestehend aus Rinder Beef, Kartoffelpüree, Pilzen und Salat. Bis auf den meiner Meinung nach langweiligen Salat war der Hauptgang eigentlich sehr lecker, wobei ich die Menge nicht ganz sättigend fand. Rückblickend hatte ich aber einen schönen Abend im Restaurant mit meinen Mitschülern und genoss zugleich die polnische Küche.

 

Leon

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Streetfood in Krakau

Wir waren Samstag und Sonntag im Krakauer Stadtteil Kazimierz unterwegs. Dort haben wir viele Foodtrucks gesehen und bei ihnen gegessen. Es gab eine erstaunlich große Auswahl an Essen z.B. Kumpir und Pommes. Man konnte sogar Fritz-Kola kaufen. Das Essen war sehr günstig und lecker. Die Plätze waren sehr beliebt. Leider auch bei Tauben. Uns hat dieses Konzept von “Restaurant" sehr gut gefallen, da es effizient, schnell und bezahlbar ist.

Von Leo & Vincent

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Workshop in der Synagoge

Am Montag den 24. September 2018 sind wir nach Dabrowka Tarnowska gefahren, um in einer der Synagogen vor Ort an einem Workshop teilzunehmen. Dort wurden wir auf Englisch von einem sympathischen und durchaus motivierten Guide empfangen. Der Workshop begann mit dem Definieren der vier Elemente der Natur, und der Aufteilung der Klasse in die vier passenden Gruppen mit jeweils sechs bis sieben Schülern; Wasser, Luft, Erde und Feuer. Der Workshop-Leiter hatte einige Gegenstände auf einem Podest vorbereitet, welche alle einen bestimmten Bezug zu einem der Elemente hatten (Kerzenhalter, Wasserflaschen oder ein Teller mit Erde). Eine Ausnahme bildete das Element Luft, da es natürlich weit schwerer ist, zur Luft passende Gegenstände zu finden. Jede Gruppe nahm sich ihre entsprechenden Gegenstände und schrieb die eigenen Assoziationen zum zugeteilten Element auf mehrere Post-It's. Anschließend wurde jeder Gruppe ein Plakat zugeteilt, auf dem verschiedene Traditionen und Regeln im Christen- und Judentum, die in Zusammenhang mit dem jeweiligen Element stehen aufgezählt wurden. Nach den abschließenden Präsentationen war der Workshop nach eineinhalb Stunden zu Ende.

Es war für uns mal eine gute Abwechslung etwas über einen Teil der Grundlagen der Religion zu erfahren, mit deren Gläubigen, den Opfern des Holocaust, wir uns über die letzten Wochen hinweg intensiv beschäftigt haben. Wir hatten dort einen sehr interessanten Arbeitsauftrag und der Workshop war mehr als geeignet als letzte Aufgabe unserer Reise.

 

Lukas, Finn A, Finn S

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Unterkünfte in Polen


Während unserer Profilreise lernten wir 3 verschiedene Unterkünfte kennen. Die erste in Breslau allerdings nur für einen Abend und eine Nacht was im Nachhinein betrachtet relativ schade ist da diese die komfortabelste war. Die nächste Unterkunft in Auschwitz/Oświęcim war im großen und ganzen auch sehr schön besonders die ganze Anlage und das Grundstück. Des weiteren verfügte das Hotel "Centrum Dialogu" über eine sehr leckere Küche und es gab zu jeder Tageszeit viel und gutes zu Essen. Worauf man in der Unterkunft achten sollte ist, dass man nicht in ein Zimmer mit einer großen Gruppe kommt da die 3&4er Zimmer deutlich schöner waren als die Zimmer in den 6 Leute schliefen. Diese Zimmer waren relativ primitiv mit 8 Betten im Raum verteilt und einem Tisch. Alles in allem war das Hotel allerdings besser als ich vor der Reise erwartet hätte und es punktete vorallem durch die Nähe zum KZ sodass man die Möglichkeit hatte als einzelne Person oder Gruppe dem KZ einen Besuch abzustatten. Als letztes beherbergte uns dann das Hotel Alf in Krakau welches sehr einfache Standarts hatte und meiner Meinung nach nicht besonders schön war. Es war in einem relativ unschönen Gebäude (ein altes Krankenhaus aus den 60er Jahren) an einer lauten Straße und auch die Zimmer waren klein und eher schäbig eingerichtet. In Krakau sollte man also versuchen so wenig Zeit wie möglich im Hotel zu verbringen was in dieser Stadt auch nicht allzu schwer ist. Mit der Straßenbahn erreichte man die Altstadt unkompliziert und billig und auch ein Taxi ist nicht zu teuer. Die Unterkunft war allerdings die schlechteste von der Reise aber hinderte einen nicht daran eine schöne Zeit in Krakau zu haben. Solange man die Fenster zu ließ hielt es sich auch von der Lautstärke in Grenzen und man konnte sich in den Zimmern gut entspannen, unterhalten usw. 
Abschließend kann ich sagen, dass ich schon Klassenreisen mit sehr viel schlechteren Unterkünften erlebt habe man allerdings natürlich auch kein Luxus erwarten sollte. Durch das straffe Programm und da man die Freizeit auch nutzt sind die Unterkünfte sowieso größtenteils zum schlafen da und das konnte man überall problemlos wenn man keine nervigen Zimmermitglieder hatte.
Emil

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Eine beeindruckende Frau

Heute waren wir mit der Klasse im jüdisch-galizischen Museum.
Dort haben wir uns die Ausstellung angesehen, und eine Frau vom Museum hat uns etwas zu einzelnen Fotos erzählt. Anschließend hatten wir ein Zeitzeugengespräch mit einer Frau namens Rhena, die im Jahre 1941 im Krakauer Ghetto zur Welt kam. Danach haben wir auf einem kleinen Platz mit vielen verschiedenen Food Trucks zu Mittag gegessen. Im Anschluss hörten wir uns noch die drei letzten Vorträge unserer Klassenkameraden an. Sie haben uns etwas über Oskar Schindler, das Krakauer Ghetto und Jazz Musik erzählt. Das fanden wir sehr interessant.

Worüber wir uns sehr gefreuten haben, ist, dass wir viele der Wandgemälde gesehen haben, über die wir vor der Reise einen Vortrag gehalten hatten. Die Wandgemälde kann man im jüdischen Viertel Kazimierz finden. 
Was uns außerdem noch sehr berührt hat, war das Zeitzeugengespräch. Es war eine einmalige Gelegenheit, mit einer Überlebenden zu sprechen, da es heutzutage kaum noch Zeitzeugen gibt. Wir haben es sehr geschätzt, dass sie sich Zeit für uns genommen und uns mit ihrer Geschichte bereichert hat. Es war sehr beeindruckend, was für eine starke Frau sie geblieben ist, obwohl sie schlimme Ereignisse durchleben musste. Am meisten hat uns betroffen gemacht, dass sie von klein auf nicht genau wusste, zu welcher Familie sie gehört, da sie als kleines Kind bei einer Adoptivfamilie lebte, bis der Krieg vorüber war. Nach dem Krieg hat ihre biologische Familie sie wieder zu sich genommen. Sie hatte aber ihre Adoptiveltern sehr liebgewonnen und es fiel ihr schwer, sich bei ihrer biologischen Familie einzuleben, da die Beziehung zu ihrer Mutter immer schlechter wurde. Es fiel ihrer biologischen Mutter schwer, zu akzeptieren, dass sie bei der Adoptivfamilie mit anderen Werten bzw. mit der christlichen Religion aufgewachsen war.
Für uns war das Zeitzeugengespräch einer der Höhepunkte der Reise. Da wir uns mit dem Thema Holocaust in den letzten Tagen intensiv beschäftigt haben, ging uns dieses Gespräch sehr nahe.

 

Franca, Sinem & Antonia

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Zeitzeugen-Gespräch

Heute waren wir in dem jüdisch galizischen Museum in Krakau. Zu Beginn hatten wir eine Führung durch die Fotoausstellung des Museums. Die Ausstellung besteht aus 90 Bildern, die vor allem die Geschichte der Juden in Galizien vor und nach dem zweiten Weltkrieg darstellt. Anschließend hatten wir das Glück ein Zeitzeugengespräch zu führen. Rena hat uns ihre Lebensgeschichte auf Polnisch erzählt, was übersetzt wurde. Rena wurde 1941 als Tochter zweier Juden im Krakauer Ghetto geboren. Ihr Vater arbeitete in der bekannte Fabrik von Oskar Schindler, die wir später auch noch kurz besuchten. Nachdem ihr Vater aufgrund der Verlegung von Schindlers Fabrik nach Böhmen sich nicht mehr um die Familie kümmern konnte, beschloss Renas Mutter aus dem Ghetto durch die Kanalisation zu fliehen. Für uns war das Gespräch sehr beeindruckend, da man sonst nur über die Schicksale lesen kann, doch diesmal konnte man Fragen stellen auf die sie gerne einging. Das Gespräch hat uns nochmal klar gemacht, dass die Geschichte noch nicht lange vergangen ist. Da Rena sehr offen mit uns war, wurden die schlimmen Ereignisse noch realer. Man spürte allgemeinen Respekt vor ihr und hatte teilweise sogar Angst Fragen zu stellen. Wir schätzen es sehr wert noch so ein Gespräch führen zu dürfen, da es zu dieser Zeit nicht mehr selbstverständlich ist.
Luke & Henri
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Der letzte Tag vor der Abreise in Peenemünde und Bansin

Stimmungslage: lebendig und entspannt, teils schon Abschiedssorgen, teils Freude auf Freunde und Familie und Hamburg

 

Wetterlage: stürmisch

 

Wir sind um 07:00 Uhr aufgestanden und haben uns alle fertig gemacht. Um 08:00 Uhr gab es Frühstück Brötchen mit Beilagen.

 

Um 09:15 Uhr hatten wir ein Polnischsprachkurs mit den polnischen Schülerinnen und Schüler, 10 aus jeder Gruppe, wir haben am Anfang ein Spiel gespielt. Danach sollten wir unsere zwei Lieblingswörter aufschreiben, die deutschen Kinder auf Deutsch, die polnischen Schüler auf Polnisch. Wir sollten dann eine Gruppe bilden und die Wörter übersetzen.

 

Um 10 Uhr ging es dann weiter nach Peenemünde in das Historisch-Technische Museum. Das war ein großes Gebäude aus dem zweiten Weltkrieg, es war sehr spannend. Wir hatten Audioguides statt einer langen Führung, da gab es interessante Sachen zu hören.

Da waren wir bis 13 Uhr, anschließend sind wir nach Bansin gefahren, wo der Strand total schön und war. Das Wasser war angenehm, so dass man schwimmen konnte. Wir waren eineinhalb Stunden dort, danach fuhren wir wieder in die Jugendbegegnungsstätte.

 

Zu Abend gegessen haben wir in einem Restaurant am Stettiner Haff. Es gab gegrilltes Fleisch und geräucherten Fisch. Es hat aber so stark geregnet, dass wir nicht so lange bleiben konnten.

 

Als wir angekommen sind, sind wir in unsere Zimmer gegangen, anschließend sind wir in das Haus, wo alle sich treffen gegangen und die Präsentation der Fotos wurde gezeigt.

 

Als die Fotos fertig präsentiert waren gab es eine Disko man musste nicht hingehen aber die meisten aus der deutschen Gruppe sind hingegangen, die ging bis 22:00 Uhr, ab dann war dann die Nachtruhe, man konnte im Zimmer noch ein bisschen quatschen und nach einer Zeit sind alle eingeschlafen. Das war der letzte Abend in Kamminke.

 

 

Tagebuch von Maja, Lana, Merle und Elizabeth am Freitag den 21.09.2018

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Die Fahrradtour nach Świnoujście

Stimmungslage: entspannt, begeistert, müde

 

Wetterlage: Die Sonne im Gesicht

 

Heute haben wir in Ruhe gefrühstückt. Um 10 Uhr hatten wir einen Sprachkurs, Deutsche und Polen haben sich gegenseitig Wörter beigebracht, anschließend haben wir uns ein Fahrrad ausgeliehen. Es war eine 25-minütige Fahrt nach Swinemünde. In Świnoujście wir haben unsere Fahrräder angeschlossen und haben uns wieder in die deutsch-polnischen Gruppen aufgeteilt. Wir haben einen Rallyezettel bekommen und sind losgegangen um die Fragen zu beantworten.

 

Nach einer Stunde haben wir uns wieder bei dem Fischerei Museum getroffen. Unsere Betreuer haben die Punkte ausgerechnet. Und es hat sich herausgestellt, dass Team Melone gewonnen hat.

Anschließend hatten wir vier Stunden Freizeit die, die meisten von uns am Meer verbracht haben. Als die Zeit vorbei war, haben alle 40 Schülerinnen und Schüler Pizza gegessen.

 

Als wir mit dem Fahrrad zurückfuhren, haben manche von uns lautstark Lieder gesungen.

An der Jugendherberge haben wir die Fahrräder geparkt. Wir hatten anschließend frei.

 

Am späten Abend konnte jeder, der wollte mit zu einer kleinen Nachtwanderung zum Strand kommen.

 

Das war der Donnerstag (20.09.18)!!!

 

Von Marius, Max, Christoph und Jeremi

 

Lehrerinnenhighlight: Leuchtende Augen nach der Rallye. Zum ersten Mal wird der Wunsch geäußert, dass wir die polnische Gruppe auch mal nach Hamburg einladen.

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Bäume und neue Blickwinkel

Stimmungslage: lustig, lächelnd, spaßig, ernsthaft interessiert, risikofreudig

 

Wetterlage: sonnig und warm, winzig bewölkt, schattig im Wald

 

Heute Morgen haben wir um 8 Uhr in der früh gefrühstückt, danach haben wir mit den polnischen Kindern ein Spiel gespielt, ein Tickspiel nach dem Schnickschnackschnuck-Prinzip.

 

Das zweite Spiel war ein Spiel, bei dem man sich die Augen verbinden musste und blind einem sehr dünnen Seil folgen musste. Dann wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Aufgabe war, uns nach der Größe zu ordnen.

 

In den Gruppen sollten wir dann Würfel ordnen, auf denen je fünf Bilder drauf waren. Es ging um den zweiten Weltkrieg und was in der Zeit passiert ist. Daraufhin haben wir die Kriegsgräberstätte Golm besucht. Wir haben eine Tour in kleinen Gruppen über den Friedhof gemacht. Er liegt in einem Wald. Dann haben wir noch mehr Aufgaben bekommen und so die Ausstellung angeguckt.

 

Wir haben danach noch gemeinsam Mittag gegegessen, es gab Nudeln mit Käsesoße. Dann gab es eine Pause, bevor es in Kletterwald ging.

 

Fast alle fanden den Kletterwald cool. Es war für uns das zweite Highlight des Tages.

Um 20 Uhr hat sich die deutsche Gruppe getroffen. Dort haben wir uns in ein Sitzkreis gesetzt.

Wir haben drei Runden gemacht, jeder musste die Frage beantworten. Das erste Thema war, wie es uns geht, das zweite Thema war, dass wir uns bei einer Person unserer Wahl bedankt haben, das dritte Thema war, was unser Highlight bisher ist.

 

Von Magnus, Leon und Lucas

 

Lehrerinnenhighlight: Die Ernsthaftigkeit, mit der die Schülerinnen und Schüler den Vorträgen lauschen und das spürbare Interesse, mit der sie über die Kriegsgräberstätte gehen. Zu sehen, wie sich dann jede/r im Kletterwald an seine/ihre persönlichen Grenzen geht. Die Danksagungen bei der Dankerunde. Das positive Zwischenfeedback für die Reise. Und zwischendurch wird auch noch freiwillig Mathe gemacht (ichglaubichwerdnichtmehr). 

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Henryk Mandelbaum

Am Mittwoch haben wir die Jugendbegegnungsstädte Auschwitz besucht. Als wir dort ankamen wartete schon eine pädagogische Mitarbeiterin des Zentrums auf uns. Sie gab uns einen Überblick über das Leben von Henryk Mandelbaum. Anschließend haben wir einen Film über den verstorbenen Henryk Mandelbaum geguckt. Er war damals Teil des Sonderkommandos von Birkenau. Henryk Mandelbaum konnte selbst nicht glauben, was er dort erlebt hatte und sprach über seinen Überlebenskampf. In Gruppen untersuchten wir einzelne Teile des Films. Daraufhin führten wir ein intensives Nachgespräch. Es war interessant, über das erschütternde Schicksal von Henryk Mandelbaum erzählt zu bekommen und es zu erforschen. Er wurde 1944 mit gerade 21 Jahren nach Birkenau deportiert. Dort musste er die Leichen aus den Krematorien in die Verbrennungsgrube tragen und die Körper nach versteckten Wertsachen untersuchen. 1945 konnte er auf einem Todesmarsch fliehen, Henryk hatte sich vorher Zivilkleidung besorgt und versteckte sich danach auf einem Bauernhof. Für ihn war es ein ständiger Überlebenskampf den er führte, um seine traumatischen Erlebnisse mit der Welt zu teilen. Bis zu seinem Tod 2008 lebte er in Polen. Nachdenklich machten wir uns auf in unsere Gruppenarbeiten.

Einige hatten schon vorher Arbeitsgruppen gebildet und sich ein Thema für ihre Präsentation ausgesucht. Andere fanden Vorort ihre Gruppen und Themen. Eine nette Frau half uns in der Bibliothek des Hauses Bücher zu unseren Themen zu finden oder suchte passende Zeitzeugen Berichte heraus. Da es ein sonniger Tag war konnten wir uns draußen in den Garten der Jugendbegegnungsstädte setzen und dort das gute Wetter genießen. 

Leyan

(Bild von Henryk Mandelbraum)

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Zwischenfazit - Unsere Highlight-Runde

  • Der Schulbesuch
  • Der ganze Dienstag
  • Der Strand in Ahlbeck
  • Das Volleyballspiel vom total chaotischen Zustand bis zu einem Spiel mit deutschen und polnischen Mitspielerinnen und Mitspielern.
  • Unser Lachen beim Abendessen
  • Durch ein Wikingerdorf zu gehen
  • Das Thema Zweiter Weltkrieg zu bearbeiten
  • Der ganze Besuch im Kletterwald
  • Nadine beim Klettern zuzusehen
  • Das Klettern war so lustig, wenn jemand runtergefallen ist
  • Die Kriegsgräberstätte anzusehen und die Orte auf der Karte zu suchen
  • Das Lachen beim Abendessen
  • Die Busfahrt von Hamburg nach Usedom
  • Der Tarzansprung im Kletterwald in ein Netz an einem Seil
  • Die polnische Schule anzusehen

 

Ein herzlicher Dank geht an die Publiczna Szkoła Podstawowa in Wollin, die zusammen mit dem Volksbund, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk und der Stiftung Gedenken und Frieden die Begegnung möglich gemacht haben.  

 

 

 

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Der Besuch in der polnischen Partnerschule

Heute den 18.09.2018 

Stimmung: lustig, interessiert, begeistert, positiv überrascht

Wetter: sonnig und warm

 

Heute sind wir nach Polen über die Grenze und mit der Fähre gefahren um die polnische Partnerschule anzusehen.   

Wir hatten T-Shirt als kleines Mitbringsel mitgenommen, die auch wir bekommen haben. Sie hatten für uns einen Kuchen bereit und eine Tasche als kleines Gastgeschenk!

Wir haben uns die ganze Schule angeguckt und anschließend gemeinsam einen Film über Wolin zu Zeiten der Wikinger angesehen. Später waren wir auch alle gemeinsam im Wikingerdorf. Alle hatten dort in mittelalterliche Kleidung an und man konnte in jede Hütte hineingehen.

Dort haben wir drei gemischte Gruppen (dt./poln.) gemacht, indem wir 4 Stationen beabeitet hatten: Bogenschießen, Filzen aus Schafswolle, Töpfern und mit einer Feder schreiben. Dort war auch eine Wikingerausrüstung zum Ausprobieren, so wie Helme, Schwerter und lange Äxte, die früher zur Ablenkung dienten. Wir durften sie auch anziehen. Ein Pferd und Schafe, die wir streicheln konnten, gab es auch. Nach dem Wikingerdorf sind wir in die JBS Golm zurückgefahren wir wir zusammen mit den 20 polnischen Schülerinnen und Schülern wohnen. Sie bleiben mit uns bis Samstag da. Wir waren alle zusammen noch am Strand in Ahlbeck, wo sehr sehr sehr viele Algen drinnen waren und am Abend haben wir Volleyball gespielt!

Und es gab auch eine kleine Wasserschlacht!

 

L.G.

Lea, Nadine und Antonieta

 

Lehrerinnenhighlight: Die Schülerinnen und Schüler entdecken den Fachraum für den Deutschunterricht in der polnischen Partnerschule und erleben anhand des großen Plakats über unregelmäßige Verben ihre Muttersprache als Fremdsprache. "Herr Lankow, Herr Lankow, haben Sie auch das Plakat mit den Verben fotografiert, das ist so witzig!"

 

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Kriegsgräber

"Ein Baum kann sehr alt werden. Sogar viel älter als ein Mensch. Dies ist ihm aber nur möglich, wenn er gepflegt und vor Schaden bewahrt wird. Er kann nur in Frieden wachsen und gedeihen. Wer sich mit den Verheerungen des Krieges beschäftigt hat, wird dies leicht nachvollziehen können."

Heute (18.09.2018) haben wir auf dem Weg nach Auschwitz einen Stopp bei einer Gedenkstätte ( Deutsche Kriegsgräberstätte) in Groß Nädlitz (nahe Breslau) gemacht. Dort erwartete uns der Friedhofswärter, der uns eine Führung ermöglichte (eigentlich sei sein Sohn dafür zuständig, dieser war aber zur Zeit unserer Ankunft noch nicht vor Ort). Also erzählte er uns (so gut er konnte) von der Vorgeschichte der Soldaten und Einzelheiten zur Gedenkstätte. Weiter auch über die gepflanzten Bäume, die alle ein Schild mit dem Namen eines Spnsors trugen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit uns auch alleine den Friedhof anzuschauen und alles auf uns wirken zu lassen. Nachdem sein Sohn eintraf, konnten noch weitere Fragen gestellt und beantwortet werden. Zum Ende hin besichtigten wir noch eine kleine Ausstellung, in der man noch einmal alles zur Gedenkstätte nachlesen und alte Bilder anschauen konnte. 
Durch die verschiedenen Möglichkeiten bekam man ein sehr guten Überblick. 
Alles in allem wurde der Friedhof sehr schlicht gehalten und obwohl es eine Stelle für die gefallene Soldaten war, fühlte man sich wohl und man verweilte gern eine Sekunde länger. 
Lulu und Adriana
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Der Tag vor Pauls Geburtstag oder die Anreise

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Sankt Petersburg: Die Stadt der Kirchen

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Die Erinnerung wachhalten? Ja, aber wie?

Wie sich die Partnerstädte Hamburg und St. Petersburg ganz unterschiedlich an die Schrecken des zweiten Weltkrieges erinnern

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Berichterstattung in der lokalen Presse

Auch in der lokalen Presse wurde über die Begegnung der Jugendlichen berichtet:

http://kir.soctv.ru/video/4839

 

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Die Menschen und die Gesellschaft in St. Petersburg

Zwischen Gastfreundschaft und Hektik in der Großstadt

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St. Petersburg - Hamburg. Zwei Partnerstädte im Vergleich

Bei der Suche nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Partnerstädte Hamburg und St. Petersburg fallen mir bekannte Behauptungen (Vorurteile?) über Russen und St. Petersburg ein, die ich erst mal prüfen möchte. Es heißt zum Beispiel, Russen würden immer Wodka trinken, seien unfreundlich und trügen nur Pelz. Und St. Petersburg sei eine Stadt der Rentner.

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Das Abendteuer Metro

Der öffentliche Personennahverkehr in St. Petersburg ist ein echtes Erlebnis

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Kurzfilm St. Petersburg von Paulina Petri

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Unser Besuch im Blockade- Museum in Sankt Petersburg

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Gastfreundschaft in St. Petersburg

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St. Petersburg, das Tor zur Welt

Wenn ich vor der Reise an Russland gedacht habe, ist mir nicht in den Sinn gekommen, dass es für mich ein Problem werden könnte, nicht russisch sprechen und kein Kyrillisch lesen zu können.

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Besuch im Jugendclub

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Begegnung mit Zeitzeug*innen

In St. Petersburg trafen wir Überlebende der Leningrader Blockade. Ihre beeindruckenden und traurigen Geschichten erzählten sie uns bei Tee und Gebäck

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"Nichts ist vergessen und niemand ist vergessen"

Ein Überblick über die Planungen und Durchführung der Jugendbegegnung in St. Petersburg

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MBS-Langzeitprojekt 2017 Tag 5

Ausflug nach Swinemünde

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MBS-Langzeitprojekt 2017 Tag3

Kanufahren und Glowgolfspielen

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That's it - unser Fazit

Eine unvergessliche Reise geht zu Ende...

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Tag 7 - Krakau

Auf den Spuren der Krakauer Geschichte macht sich die Profilklasse SpuK 12 auf den Weg durch die Gassen und Straßen Krakaus und erfährt hier und dort etwas, was sie zum Nachdenken anregt; wie zum Beispiel 240 Wurstsorten…

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Tag 6 - Gorlice und Krakau

Der heutige Blogeintrag handelt von sportlichen Aktivitäten in der Frühe, einer Gefängnisschule, Englisch im Deutschunterricht und unserem Meister-der-Historik.

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Tag 5 - Gorlice und Tarnów

An einem Sonntag macht sich die Profilklasse mit einigen polnischen Schülern auf eine kleine Reise durch Galizien. Komplikationen mit der polnischen Sprache sind vorprogrammiert und olympische Sportler halten unsere sportliche Motivation nicht auf.

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Tag 4 - oŚwiĘcim

Hier berichten wir euch von unserem Austausch mit den polnischen Jugendlichen aus Gorlice

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TAG 3 - POLNISCHKURS, ZEITZEUGENGESPRÄCH und werwölfe!

Der Polnischkurs war beendet und es ist an der Zeit Zofia Posmysz, eine Kriegsüberlebende zu begrüßen. Ein intensives Zeitzeugengespräch beginnt. Nach Momenten voller Emotionen, Trauer und Tränen stellt sich am Ende des Tages nur noch eine Frage: Wer sind die Werwölfe unter uns?

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Tag 2 - Jugendbegegnungsstätte Oświęcim

Der zweite Tag in Oświęcim, der zweite Tag unserer Reise. Heute gehts nach Auschwitz-Birkenau, wir erfahren etwas über das Schicksal und machen einen Polnisch-Sprachkurs.

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tag 1 - Krakau und OŚwiĘcim

In diesem Bericht erzählen wir euch von der Besichtigung eines jüdischen Museums, einem ergreifenden Tag im Stammlager von Auschwitz und unsere damit verbundenen Eindrücke. 

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Deutsch-polnische Schülerbegegnung                         Hamburg-Swinemünde, 16.-23.9.2016

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Vorbereitungsfahrt

Deutsch-polnische Begegnung auf dem Golm

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Essen in Krakau

Der Krakauer Sesamkringel „Obwarzanek“

Wir konnten es zuerst kaum glauben, dass dieser eher langweilig wirkende Sesamkringel das Beispiel für die Krakauer Essenskultur sein soll. Den Kringel kann man an jeder Straßenecke, entweder in der Variante Mohn oder Sesam an kleinen blauen Ständen erstehen. Das seit Jahrhunderten geliebte Traditionsgebäck ist für die Krakauer ein guter Snack für zwischendurch, wie etwa für die Hamburger das Franzbrötchen.

Wir fanden den Kringel etwas trocken und auch nicht sehr sättigend. Mit etwas Aufstrich, vielleicht Hummus oder Frischkäse, wäre es aber durchaus verständlich, dass die Krakauer nicht genug von ihm bekommen.

 

Essen im Restauracja U Babci Maliny

Zusammen mit der Klasse sind wir in einem traditionell polnischen Restaurant essen gegangen. Obwohl wir einer sehr große, laute Gruppe waren, wurden wir freundlich empfangen und auch schnell bedient. Die urige Atmosphäre wurde durch live Klaviermusik unterstützt. Unser gesamt Eindruck war, dass sich die polnische Küche nicht sehr stark von der Deutschen unterscheidet. Natürlich gibt es traditionell polnische Gerichte die in Deutschland nicht sehr verbreitet sind, aber dadurch, dass ähnliche Gewürze/Zutaten verwendet werden (nichts sehr Exotisches oder Dinge die wir vorher noch nie gegessen hatten) gab es für uns keine bösen Überraschungen. Der Großteil der Klasse hatte einen netten Abend und eine leckere Mahlzeit. Wir haben ein paar Einzeleindrücke zusammen getragen.

 

Lola hatte Pierogi z serem i śmietana. Das sind gefüllte Teigtaschen (in diesem Fall gefüllt mit Käse und dazu Sahne) die in Osteuropa sehr verbreitet sind. Sie können mit allem möglichen gefüllt werden.

Die Sahne war süß und die Teigtaschen salzig. Das hat in diesem Fall nicht wirklich zusammengepasst. Es war in Ordnung, aber ich würde es nicht nochmal bestellen“

2/5

 

Luci und Emilia hatten Naleśniki z serem i jabłkami, einfach Pfannkuchen mit Apfelmus.

Ich fand sie gut, und dass sie etwas angebraten waren, machte sie noch besser“

4/5

 

Finn hatte Ser górski z żurawiną, also Bergkäse mit Preiselbeeren.

War lecker, aber ist halt nur Käse. Die Portion war klein, aber es sättigte mehr als gedacht.“

4/5

 

Leon hatte Barszcz solo. Diese Suppe aus Rote Beete ist eine Krakauer Spezialität.

Sehr lecker. Ich danke Herr Loh für die Empfehlung“

 

4/5

 

Emilia & Lola

Spuk Profilreise: Polen 2018 / Rückblick

Vor dem Start unserer Profilreise nach Polen waren die Erwartungen innerhalb der Klasse sicherlich sehr unterschiedlich. Einige hatten hohe Erwartungen, wollten vor allem viel lernen und freuten sich auf die intensive Beschäftigung mit dem Thema. Andere wussten nicht was sie erwarten sollten, waren nervös. Und wieder andere waren überhaupt nicht begeistert von der Idee eine Profilfahrt ausgerechnet zu dem Thema zu machen, mit dem wir uns doch bereits beschäftigen, seit wir Geschichtsunterricht haben.

Nun sind wir wieder zurück in Hamburg und es wird Zeit sich die Reise einmal rückblickend anzuschauen:

Allem vorran war sie sehr spannend! Obwohl wir uns bereits so lange mit dem Thema Nationalsozialismus und Holocaust beschäftigen, haben doch alle noch sehr viel dazugelernt. Der Aufenthalt in Polen und natürlich der Besuch im KL Auschwitz haben das Thema näher gebracht, das immer noch unvorstellbare ein wenig vorstellbarer gemacht.

Der Höhepunkt der Reise war unbestreitbar die Besichtigung des KL Auschwitz. Für jeden von uns war dies eine sehr intensive, aufreibende aber auch einzigartige und spannende Erfahrung. Der Umgang der Klasse mit dem Thema, aber auch miteinander war erfreulicherweise sehr respektvoll!

Andere Highlights waren das Zeitzeugengespräch und die intensive Arbeit in der Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz.

Doch trotz der Intensivität des Themas und dem phasenweise straffen Zeitplan hatten wir auch viel Spaß auf der Reise! Die von uns besuchten Städte waren alle interessant, wir hatten einige lustige Abende als Klasse und abgesehen von einem verknacksten Fuß sind alle heil wieder in Hamburg angekommen.

Aber ich denke, dass sich jetzt alle über die antretenden Herbstferien freuen und darüber, erst in zwei Wochen wieder mit neuem Elan in den normalen Schulalltag zurückkehren zu müssen.

 

Von Pia

 

Spuk Profilreise: Polen 2018 / Polnische Küche

Am Sonntag den 23.09 sind wir um 19:30 Uhr beim Restauracja U Babci Maliny angekommen, bei dem wir gemeinsam als Klasse zu Abend essen waren. Das Restaurant war von innen sehr gemütlich eingerichtet und hatte sogar einen Pianisten der uns mit Live-Musik unterhielt. Die Speisekarte gab uns eine Auswahl auf sehr viele polnische Gerichte, aber auch durchschnittliches Essen wie Steak. Als Vorspeise habe ich eine Rote Beete Suppe (Barszcz) probiert, die sehr lecker und auch preiswert war, für 5 Złoty also 1,17 Euro konnte man sich die leckere Suppe bestellen. Als Hauptspeise hatte ich ein Gericht bestehend aus Rinder Beef, Kartoffelpüree, Pilzen und Salat. Bis auf den meiner Meinung nach langweiligen Salat war der Hauptgang eigentlich sehr lecker, wobei ich die Menge nicht ganz sättigend fand. Rückblickend hatte ich aber einen schönen Abend im Restaurant mit meinen Mitschülern und genoss zugleich die polnische Küche.

 

Leon

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Streetfood in Krakau

Wir waren Samstag und Sonntag im Krakauer Stadtteil Kazimierz unterwegs. Dort haben wir viele Foodtrucks gesehen und bei ihnen gegessen. Es gab eine erstaunlich große Auswahl an Essen z.B. Kumpir und Pommes. Man konnte sogar Fritz-Kola kaufen. Das Essen war sehr günstig und lecker. Die Plätze waren sehr beliebt. Leider auch bei Tauben. Uns hat dieses Konzept von “Restaurant" sehr gut gefallen, da es effizient, schnell und bezahlbar ist.

Von Leo & Vincent

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Workshop in der Synagoge

Am Montag den 24. September 2018 sind wir nach Dabrowka Tarnowska gefahren, um in einer der Synagogen vor Ort an einem Workshop teilzunehmen. Dort wurden wir auf Englisch von einem sympathischen und durchaus motivierten Guide empfangen. Der Workshop begann mit dem Definieren der vier Elemente der Natur, und der Aufteilung der Klasse in die vier passenden Gruppen mit jeweils sechs bis sieben Schülern; Wasser, Luft, Erde und Feuer. Der Workshop-Leiter hatte einige Gegenstände auf einem Podest vorbereitet, welche alle einen bestimmten Bezug zu einem der Elemente hatten (Kerzenhalter, Wasserflaschen oder ein Teller mit Erde). Eine Ausnahme bildete das Element Luft, da es natürlich weit schwerer ist, zur Luft passende Gegenstände zu finden. Jede Gruppe nahm sich ihre entsprechenden Gegenstände und schrieb die eigenen Assoziationen zum zugeteilten Element auf mehrere Post-It's. Anschließend wurde jeder Gruppe ein Plakat zugeteilt, auf dem verschiedene Traditionen und Regeln im Christen- und Judentum, die in Zusammenhang mit dem jeweiligen Element stehen aufgezählt wurden. Nach den abschließenden Präsentationen war der Workshop nach eineinhalb Stunden zu Ende.

Es war für uns mal eine gute Abwechslung etwas über einen Teil der Grundlagen der Religion zu erfahren, mit deren Gläubigen, den Opfern des Holocaust, wir uns über die letzten Wochen hinweg intensiv beschäftigt haben. Wir hatten dort einen sehr interessanten Arbeitsauftrag und der Workshop war mehr als geeignet als letzte Aufgabe unserer Reise.

 

Lukas, Finn A, Finn S

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Unterkünfte in Polen


Während unserer Profilreise lernten wir 3 verschiedene Unterkünfte kennen. Die erste in Breslau allerdings nur für einen Abend und eine Nacht was im Nachhinein betrachtet relativ schade ist da diese die komfortabelste war. Die nächste Unterkunft in Auschwitz/Oświęcim war im großen und ganzen auch sehr schön besonders die ganze Anlage und das Grundstück. Des weiteren verfügte das Hotel "Centrum Dialogu" über eine sehr leckere Küche und es gab zu jeder Tageszeit viel und gutes zu Essen. Worauf man in der Unterkunft achten sollte ist, dass man nicht in ein Zimmer mit einer großen Gruppe kommt da die 3&4er Zimmer deutlich schöner waren als die Zimmer in den 6 Leute schliefen. Diese Zimmer waren relativ primitiv mit 8 Betten im Raum verteilt und einem Tisch. Alles in allem war das Hotel allerdings besser als ich vor der Reise erwartet hätte und es punktete vorallem durch die Nähe zum KZ sodass man die Möglichkeit hatte als einzelne Person oder Gruppe dem KZ einen Besuch abzustatten. Als letztes beherbergte uns dann das Hotel Alf in Krakau welches sehr einfache Standarts hatte und meiner Meinung nach nicht besonders schön war. Es war in einem relativ unschönen Gebäude (ein altes Krankenhaus aus den 60er Jahren) an einer lauten Straße und auch die Zimmer waren klein und eher schäbig eingerichtet. In Krakau sollte man also versuchen so wenig Zeit wie möglich im Hotel zu verbringen was in dieser Stadt auch nicht allzu schwer ist. Mit der Straßenbahn erreichte man die Altstadt unkompliziert und billig und auch ein Taxi ist nicht zu teuer. Die Unterkunft war allerdings die schlechteste von der Reise aber hinderte einen nicht daran eine schöne Zeit in Krakau zu haben. Solange man die Fenster zu ließ hielt es sich auch von der Lautstärke in Grenzen und man konnte sich in den Zimmern gut entspannen, unterhalten usw. 
Abschließend kann ich sagen, dass ich schon Klassenreisen mit sehr viel schlechteren Unterkünften erlebt habe man allerdings natürlich auch kein Luxus erwarten sollte. Durch das straffe Programm und da man die Freizeit auch nutzt sind die Unterkünfte sowieso größtenteils zum schlafen da und das konnte man überall problemlos wenn man keine nervigen Zimmermitglieder hatte.
Emil

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Eine beeindruckende Frau

Heute waren wir mit der Klasse im jüdisch-galizischen Museum.
Dort haben wir uns die Ausstellung angesehen, und eine Frau vom Museum hat uns etwas zu einzelnen Fotos erzählt. Anschließend hatten wir ein Zeitzeugengespräch mit einer Frau namens Rhena, die im Jahre 1941 im Krakauer Ghetto zur Welt kam. Danach haben wir auf einem kleinen Platz mit vielen verschiedenen Food Trucks zu Mittag gegessen. Im Anschluss hörten wir uns noch die drei letzten Vorträge unserer Klassenkameraden an. Sie haben uns etwas über Oskar Schindler, das Krakauer Ghetto und Jazz Musik erzählt. Das fanden wir sehr interessant.

Worüber wir uns sehr gefreuten haben, ist, dass wir viele der Wandgemälde gesehen haben, über die wir vor der Reise einen Vortrag gehalten hatten. Die Wandgemälde kann man im jüdischen Viertel Kazimierz finden. 
Was uns außerdem noch sehr berührt hat, war das Zeitzeugengespräch. Es war eine einmalige Gelegenheit, mit einer Überlebenden zu sprechen, da es heutzutage kaum noch Zeitzeugen gibt. Wir haben es sehr geschätzt, dass sie sich Zeit für uns genommen und uns mit ihrer Geschichte bereichert hat. Es war sehr beeindruckend, was für eine starke Frau sie geblieben ist, obwohl sie schlimme Ereignisse durchleben musste. Am meisten hat uns betroffen gemacht, dass sie von klein auf nicht genau wusste, zu welcher Familie sie gehört, da sie als kleines Kind bei einer Adoptivfamilie lebte, bis der Krieg vorüber war. Nach dem Krieg hat ihre biologische Familie sie wieder zu sich genommen. Sie hatte aber ihre Adoptiveltern sehr liebgewonnen und es fiel ihr schwer, sich bei ihrer biologischen Familie einzuleben, da die Beziehung zu ihrer Mutter immer schlechter wurde. Es fiel ihrer biologischen Mutter schwer, zu akzeptieren, dass sie bei der Adoptivfamilie mit anderen Werten bzw. mit der christlichen Religion aufgewachsen war.
Für uns war das Zeitzeugengespräch einer der Höhepunkte der Reise. Da wir uns mit dem Thema Holocaust in den letzten Tagen intensiv beschäftigt haben, ging uns dieses Gespräch sehr nahe.

 

Franca, Sinem & Antonia

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Zeitzeugen-Gespräch

Heute waren wir in dem jüdisch galizischen Museum in Krakau. Zu Beginn hatten wir eine Führung durch die Fotoausstellung des Museums. Die Ausstellung besteht aus 90 Bildern, die vor allem die Geschichte der Juden in Galizien vor und nach dem zweiten Weltkrieg darstellt. Anschließend hatten wir das Glück ein Zeitzeugengespräch zu führen. Rena hat uns ihre Lebensgeschichte auf Polnisch erzählt, was übersetzt wurde. Rena wurde 1941 als Tochter zweier Juden im Krakauer Ghetto geboren. Ihr Vater arbeitete in der bekannte Fabrik von Oskar Schindler, die wir später auch noch kurz besuchten. Nachdem ihr Vater aufgrund der Verlegung von Schindlers Fabrik nach Böhmen sich nicht mehr um die Familie kümmern konnte, beschloss Renas Mutter aus dem Ghetto durch die Kanalisation zu fliehen. Für uns war das Gespräch sehr beeindruckend, da man sonst nur über die Schicksale lesen kann, doch diesmal konnte man Fragen stellen auf die sie gerne einging. Das Gespräch hat uns nochmal klar gemacht, dass die Geschichte noch nicht lange vergangen ist. Da Rena sehr offen mit uns war, wurden die schlimmen Ereignisse noch realer. Man spürte allgemeinen Respekt vor ihr und hatte teilweise sogar Angst Fragen zu stellen. Wir schätzen es sehr wert noch so ein Gespräch führen zu dürfen, da es zu dieser Zeit nicht mehr selbstverständlich ist.
Luke & Henri
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Der letzte Tag vor der Abreise in Peenemünde und Bansin

Stimmungslage: lebendig und entspannt, teils schon Abschiedssorgen, teils Freude auf Freunde und Familie und Hamburg

 

Wetterlage: stürmisch

 

Wir sind um 07:00 Uhr aufgestanden und haben uns alle fertig gemacht. Um 08:00 Uhr gab es Frühstück Brötchen mit Beilagen.

 

Um 09:15 Uhr hatten wir ein Polnischsprachkurs mit den polnischen Schülerinnen und Schüler, 10 aus jeder Gruppe, wir haben am Anfang ein Spiel gespielt. Danach sollten wir unsere zwei Lieblingswörter aufschreiben, die deutschen Kinder auf Deutsch, die polnischen Schüler auf Polnisch. Wir sollten dann eine Gruppe bilden und die Wörter übersetzen.

 

Um 10 Uhr ging es dann weiter nach Peenemünde in das Historisch-Technische Museum. Das war ein großes Gebäude aus dem zweiten Weltkrieg, es war sehr spannend. Wir hatten Audioguides statt einer langen Führung, da gab es interessante Sachen zu hören.

Da waren wir bis 13 Uhr, anschließend sind wir nach Bansin gefahren, wo der Strand total schön und war. Das Wasser war angenehm, so dass man schwimmen konnte. Wir waren eineinhalb Stunden dort, danach fuhren wir wieder in die Jugendbegegnungsstätte.

 

Zu Abend gegessen haben wir in einem Restaurant am Stettiner Haff. Es gab gegrilltes Fleisch und geräucherten Fisch. Es hat aber so stark geregnet, dass wir nicht so lange bleiben konnten.

 

Als wir angekommen sind, sind wir in unsere Zimmer gegangen, anschließend sind wir in das Haus, wo alle sich treffen gegangen und die Präsentation der Fotos wurde gezeigt.

 

Als die Fotos fertig präsentiert waren gab es eine Disko man musste nicht hingehen aber die meisten aus der deutschen Gruppe sind hingegangen, die ging bis 22:00 Uhr, ab dann war dann die Nachtruhe, man konnte im Zimmer noch ein bisschen quatschen und nach einer Zeit sind alle eingeschlafen. Das war der letzte Abend in Kamminke.

 

 

Tagebuch von Maja, Lana, Merle und Elizabeth am Freitag den 21.09.2018

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Die Fahrradtour nach Świnoujście

Stimmungslage: entspannt, begeistert, müde

 

Wetterlage: Die Sonne im Gesicht

 

Heute haben wir in Ruhe gefrühstückt. Um 10 Uhr hatten wir einen Sprachkurs, Deutsche und Polen haben sich gegenseitig Wörter beigebracht, anschließend haben wir uns ein Fahrrad ausgeliehen. Es war eine 25-minütige Fahrt nach Swinemünde. In Świnoujście wir haben unsere Fahrräder angeschlossen und haben uns wieder in die deutsch-polnischen Gruppen aufgeteilt. Wir haben einen Rallyezettel bekommen und sind losgegangen um die Fragen zu beantworten.

 

Nach einer Stunde haben wir uns wieder bei dem Fischerei Museum getroffen. Unsere Betreuer haben die Punkte ausgerechnet. Und es hat sich herausgestellt, dass Team Melone gewonnen hat.

Anschließend hatten wir vier Stunden Freizeit die, die meisten von uns am Meer verbracht haben. Als die Zeit vorbei war, haben alle 40 Schülerinnen und Schüler Pizza gegessen.

 

Als wir mit dem Fahrrad zurückfuhren, haben manche von uns lautstark Lieder gesungen.

An der Jugendherberge haben wir die Fahrräder geparkt. Wir hatten anschließend frei.

 

Am späten Abend konnte jeder, der wollte mit zu einer kleinen Nachtwanderung zum Strand kommen.

 

Das war der Donnerstag (20.09.18)!!!

 

Von Marius, Max, Christoph und Jeremi

 

Lehrerinnenhighlight: Leuchtende Augen nach der Rallye. Zum ersten Mal wird der Wunsch geäußert, dass wir die polnische Gruppe auch mal nach Hamburg einladen.

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Bäume und neue Blickwinkel

Stimmungslage: lustig, lächelnd, spaßig, ernsthaft interessiert, risikofreudig

 

Wetterlage: sonnig und warm, winzig bewölkt, schattig im Wald

 

Heute Morgen haben wir um 8 Uhr in der früh gefrühstückt, danach haben wir mit den polnischen Kindern ein Spiel gespielt, ein Tickspiel nach dem Schnickschnackschnuck-Prinzip.

 

Das zweite Spiel war ein Spiel, bei dem man sich die Augen verbinden musste und blind einem sehr dünnen Seil folgen musste. Dann wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Aufgabe war, uns nach der Größe zu ordnen.

 

In den Gruppen sollten wir dann Würfel ordnen, auf denen je fünf Bilder drauf waren. Es ging um den zweiten Weltkrieg und was in der Zeit passiert ist. Daraufhin haben wir die Kriegsgräberstätte Golm besucht. Wir haben eine Tour in kleinen Gruppen über den Friedhof gemacht. Er liegt in einem Wald. Dann haben wir noch mehr Aufgaben bekommen und so die Ausstellung angeguckt.

 

Wir haben danach noch gemeinsam Mittag gegegessen, es gab Nudeln mit Käsesoße. Dann gab es eine Pause, bevor es in Kletterwald ging.

 

Fast alle fanden den Kletterwald cool. Es war für uns das zweite Highlight des Tages.

Um 20 Uhr hat sich die deutsche Gruppe getroffen. Dort haben wir uns in ein Sitzkreis gesetzt.

Wir haben drei Runden gemacht, jeder musste die Frage beantworten. Das erste Thema war, wie es uns geht, das zweite Thema war, dass wir uns bei einer Person unserer Wahl bedankt haben, das dritte Thema war, was unser Highlight bisher ist.

 

Von Magnus, Leon und Lucas

 

Lehrerinnenhighlight: Die Ernsthaftigkeit, mit der die Schülerinnen und Schüler den Vorträgen lauschen und das spürbare Interesse, mit der sie über die Kriegsgräberstätte gehen. Zu sehen, wie sich dann jede/r im Kletterwald an seine/ihre persönlichen Grenzen geht. Die Danksagungen bei der Dankerunde. Das positive Zwischenfeedback für die Reise. Und zwischendurch wird auch noch freiwillig Mathe gemacht (ichglaubichwerdnichtmehr). 

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Henryk Mandelbaum

Am Mittwoch haben wir die Jugendbegegnungsstädte Auschwitz besucht. Als wir dort ankamen wartete schon eine pädagogische Mitarbeiterin des Zentrums auf uns. Sie gab uns einen Überblick über das Leben von Henryk Mandelbaum. Anschließend haben wir einen Film über den verstorbenen Henryk Mandelbaum geguckt. Er war damals Teil des Sonderkommandos von Birkenau. Henryk Mandelbaum konnte selbst nicht glauben, was er dort erlebt hatte und sprach über seinen Überlebenskampf. In Gruppen untersuchten wir einzelne Teile des Films. Daraufhin führten wir ein intensives Nachgespräch. Es war interessant, über das erschütternde Schicksal von Henryk Mandelbaum erzählt zu bekommen und es zu erforschen. Er wurde 1944 mit gerade 21 Jahren nach Birkenau deportiert. Dort musste er die Leichen aus den Krematorien in die Verbrennungsgrube tragen und die Körper nach versteckten Wertsachen untersuchen. 1945 konnte er auf einem Todesmarsch fliehen, Henryk hatte sich vorher Zivilkleidung besorgt und versteckte sich danach auf einem Bauernhof. Für ihn war es ein ständiger Überlebenskampf den er führte, um seine traumatischen Erlebnisse mit der Welt zu teilen. Bis zu seinem Tod 2008 lebte er in Polen. Nachdenklich machten wir uns auf in unsere Gruppenarbeiten.

Einige hatten schon vorher Arbeitsgruppen gebildet und sich ein Thema für ihre Präsentation ausgesucht. Andere fanden Vorort ihre Gruppen und Themen. Eine nette Frau half uns in der Bibliothek des Hauses Bücher zu unseren Themen zu finden oder suchte passende Zeitzeugen Berichte heraus. Da es ein sonniger Tag war konnten wir uns draußen in den Garten der Jugendbegegnungsstädte setzen und dort das gute Wetter genießen. 

Leyan

(Bild von Henryk Mandelbraum)

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Zwischenfazit - Unsere Highlight-Runde

  • Der Schulbesuch
  • Der ganze Dienstag
  • Der Strand in Ahlbeck
  • Das Volleyballspiel vom total chaotischen Zustand bis zu einem Spiel mit deutschen und polnischen Mitspielerinnen und Mitspielern.
  • Unser Lachen beim Abendessen
  • Durch ein Wikingerdorf zu gehen
  • Das Thema Zweiter Weltkrieg zu bearbeiten
  • Der ganze Besuch im Kletterwald
  • Nadine beim Klettern zuzusehen
  • Das Klettern war so lustig, wenn jemand runtergefallen ist
  • Die Kriegsgräberstätte anzusehen und die Orte auf der Karte zu suchen
  • Das Lachen beim Abendessen
  • Die Busfahrt von Hamburg nach Usedom
  • Der Tarzansprung im Kletterwald in ein Netz an einem Seil
  • Die polnische Schule anzusehen

 

Ein herzlicher Dank geht an die Publiczna Szkoła Podstawowa in Wollin, die zusammen mit dem Volksbund, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk und der Stiftung Gedenken und Frieden die Begegnung möglich gemacht haben.  

 

 

 

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Der Besuch in der polnischen Partnerschule

Heute den 18.09.2018 

Stimmung: lustig, interessiert, begeistert, positiv überrascht

Wetter: sonnig und warm

 

Heute sind wir nach Polen über die Grenze und mit der Fähre gefahren um die polnische Partnerschule anzusehen.   

Wir hatten T-Shirt als kleines Mitbringsel mitgenommen, die auch wir bekommen haben. Sie hatten für uns einen Kuchen bereit und eine Tasche als kleines Gastgeschenk!

Wir haben uns die ganze Schule angeguckt und anschließend gemeinsam einen Film über Wolin zu Zeiten der Wikinger angesehen. Später waren wir auch alle gemeinsam im Wikingerdorf. Alle hatten dort in mittelalterliche Kleidung an und man konnte in jede Hütte hineingehen.

Dort haben wir drei gemischte Gruppen (dt./poln.) gemacht, indem wir 4 Stationen beabeitet hatten: Bogenschießen, Filzen aus Schafswolle, Töpfern und mit einer Feder schreiben. Dort war auch eine Wikingerausrüstung zum Ausprobieren, so wie Helme, Schwerter und lange Äxte, die früher zur Ablenkung dienten. Wir durften sie auch anziehen. Ein Pferd und Schafe, die wir streicheln konnten, gab es auch. Nach dem Wikingerdorf sind wir in die JBS Golm zurückgefahren wir wir zusammen mit den 20 polnischen Schülerinnen und Schülern wohnen. Sie bleiben mit uns bis Samstag da. Wir waren alle zusammen noch am Strand in Ahlbeck, wo sehr sehr sehr viele Algen drinnen waren und am Abend haben wir Volleyball gespielt!

Und es gab auch eine kleine Wasserschlacht!

 

L.G.

Lea, Nadine und Antonieta

 

Lehrerinnenhighlight: Die Schülerinnen und Schüler entdecken den Fachraum für den Deutschunterricht in der polnischen Partnerschule und erleben anhand des großen Plakats über unregelmäßige Verben ihre Muttersprache als Fremdsprache. "Herr Lankow, Herr Lankow, haben Sie auch das Plakat mit den Verben fotografiert, das ist so witzig!"

 

 

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Spuk Profilreise: Polen 2018 / Kriegsgräber

"Ein Baum kann sehr alt werden. Sogar viel älter als ein Mensch. Dies ist ihm aber nur möglich, wenn er gepflegt und vor Schaden bewahrt wird. Er kann nur in Frieden wachsen und gedeihen. Wer sich mit den Verheerungen des Krieges beschäftigt hat, wird dies leicht nachvollziehen können."

Heute (18.09.2018) haben wir auf dem Weg nach Auschwitz einen Stopp bei einer Gedenkstätte ( Deutsche Kriegsgräberstätte) in Groß Nädlitz (nahe Breslau) gemacht. Dort erwartete uns der Friedhofswärter, der uns eine Führung ermöglichte (eigentlich sei sein Sohn dafür zuständig, dieser war aber zur Zeit unserer Ankunft noch nicht vor Ort). Also erzählte er uns (so gut er konnte) von der Vorgeschichte der Soldaten und Einzelheiten zur Gedenkstätte. Weiter auch über die gepflanzten Bäume, die alle ein Schild mit dem Namen eines Spnsors trugen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit uns auch alleine den Friedhof anzuschauen und alles auf uns wirken zu lassen. Nachdem sein Sohn eintraf, konnten noch weitere Fragen gestellt und beantwortet werden. Zum Ende hin besichtigten wir noch eine kleine Ausstellung, in der man noch einmal alles zur Gedenkstätte nachlesen und alte Bilder anschauen konnte. 
Durch die verschiedenen Möglichkeiten bekam man ein sehr guten Überblick. 
Alles in allem wurde der Friedhof sehr schlicht gehalten und obwohl es eine Stelle für die gefallene Soldaten war, fühlte man sich wohl und man verweilte gern eine Sekunde länger. 
Lulu und Adriana
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Der Tag vor Pauls Geburtstag oder die Anreise

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Sankt Petersburg: Die Stadt der Kirchen

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Wie sich die Partnerstädte Hamburg und St. Petersburg ganz unterschiedlich an die Schrecken des zweiten Weltkrieges erinnern

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Berichterstattung in der lokalen Presse

Auch in der lokalen Presse wurde über die Begegnung der Jugendlichen berichtet:

http://kir.soctv.ru/video/4839

 

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Die Menschen und die Gesellschaft in St. Petersburg

Zwischen Gastfreundschaft und Hektik in der Großstadt

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St. Petersburg - Hamburg. Zwei Partnerstädte im Vergleich

Bei der Suche nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Partnerstädte Hamburg und St. Petersburg fallen mir bekannte Behauptungen (Vorurteile?) über Russen und St. Petersburg ein, die ich erst mal prüfen möchte. Es heißt zum Beispiel, Russen würden immer Wodka trinken, seien unfreundlich und trügen nur Pelz. Und St. Petersburg sei eine Stadt der Rentner.

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Das Abendteuer Metro

Der öffentliche Personennahverkehr in St. Petersburg ist ein echtes Erlebnis

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Kurzfilm St. Petersburg von Paulina Petri

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Unser Besuch im Blockade- Museum in Sankt Petersburg

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Gastfreundschaft in St. Petersburg

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St. Petersburg, das Tor zur Welt

Wenn ich vor der Reise an Russland gedacht habe, ist mir nicht in den Sinn gekommen, dass es für mich ein Problem werden könnte, nicht russisch sprechen und kein Kyrillisch lesen zu können.

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Besuch im Jugendclub

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In St. Petersburg trafen wir Überlebende der Leningrader Blockade. Ihre beeindruckenden und traurigen Geschichten erzählten sie uns bei Tee und Gebäck

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MBS-Langzeitprojekt 2017 Tag 5

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Eine unvergessliche Reise geht zu Ende...

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Tag 7 - Krakau

Auf den Spuren der Krakauer Geschichte macht sich die Profilklasse SpuK 12 auf den Weg durch die Gassen und Straßen Krakaus und erfährt hier und dort etwas, was sie zum Nachdenken anregt; wie zum Beispiel 240 Wurstsorten…

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Tag 6 - Gorlice und Krakau

Der heutige Blogeintrag handelt von sportlichen Aktivitäten in der Frühe, einer Gefängnisschule, Englisch im Deutschunterricht und unserem Meister-der-Historik.

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Tag 5 - Gorlice und Tarnów

An einem Sonntag macht sich die Profilklasse mit einigen polnischen Schülern auf eine kleine Reise durch Galizien. Komplikationen mit der polnischen Sprache sind vorprogrammiert und olympische Sportler halten unsere sportliche Motivation nicht auf.

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Tag 4 - oŚwiĘcim

Hier berichten wir euch von unserem Austausch mit den polnischen Jugendlichen aus Gorlice

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TAG 3 - POLNISCHKURS, ZEITZEUGENGESPRÄCH und werwölfe!

Der Polnischkurs war beendet und es ist an der Zeit Zofia Posmysz, eine Kriegsüberlebende zu begrüßen. Ein intensives Zeitzeugengespräch beginnt. Nach Momenten voller Emotionen, Trauer und Tränen stellt sich am Ende des Tages nur noch eine Frage: Wer sind die Werwölfe unter uns?

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Tag 2 - Jugendbegegnungsstätte Oświęcim

Der zweite Tag in Oświęcim, der zweite Tag unserer Reise. Heute gehts nach Auschwitz-Birkenau, wir erfahren etwas über das Schicksal und machen einen Polnisch-Sprachkurs.

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tag 1 - Krakau und OŚwiĘcim

In diesem Bericht erzählen wir euch von der Besichtigung eines jüdischen Museums, einem ergreifenden Tag im Stammlager von Auschwitz und unsere damit verbundenen Eindrücke. 

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Deutsch-polnische Schülerbegegnung                         Hamburg-Swinemünde, 16.-23.9.2016

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Vorbereitungsfahrt

Deutsch-polnische Begegnung auf dem Golm

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