Spuk Profilreise: Polen 2018 / Kriegsgräber

"Ein Baum kann sehr alt werden. Sogar viel älter als ein Mensch. Dies ist ihm aber nur möglich, wenn er gepflegt und vor Schaden bewahrt wird. Er kann nur in Frieden wachsen und gedeihen. Wer sich mit den Verheerungen des Krieges beschäftigt hat, wird dies leicht nachvollziehen können."

Heute (18.09.2018) haben wir auf dem Weg nach Auschwitz einen Stopp bei einer Gedenkstätte ( Deutsche Kriegsgräberstätte) in Groß Nädlitz (nahe Breslau) gemacht. Dort erwartete uns der Friedhofswärter, der uns eine Führung ermöglichte (eigentlich sei sein Sohn dafür zuständig, dieser war aber zur Zeit unserer Ankunft noch nicht vor Ort). Also erzählte er uns (so gut er konnte) von der Vorgeschichte der Soldaten und Einzelheiten zur Gedenkstätte. Weiter auch über die gepflanzten Bäume, die alle ein Schild mit dem Namen eines Spnsors trugen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit uns auch alleine den Friedhof anzuschauen und alles auf uns wirken zu lassen. Nachdem sein Sohn eintraf, konnten noch weitere Fragen gestellt und beantwortet werden. Zum Ende hin besichtigten wir noch eine kleine Ausstellung, in der man noch einmal alles zur Gedenkstätte nachlesen und alte Bilder anschauen konnte. 
Durch die verschiedenen Möglichkeiten bekam man ein sehr guten Überblick. 
Alles in allem wurde der Friedhof sehr schlicht gehalten und obwohl es eine Stelle für die gefallene Soldaten war, fühlte man sich wohl und man verweilte gern eine Sekunde länger. 
Lulu und Adriana

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