SpuK Profilreise: Polen 2018 | Erwartungen


Auf Klassenfahrt nach Auschwitz.

 

Für viele, wie auch einige von uns, klingt das erstmal nach nicht besonders viel Spaß. So hielt sich die Begeisterung zunächst in Grenzen. Mit der Zeit und dem Fakt das wir uns nun einmal damit abzufinden hatten, freuten sich aber mehr und mehr, auch die zunächst Skeptischen unter uns auf diese Erfahrung.

 

 

 

Nicht weil die Shoah so ein Spaßiges Thema ist, Ich glaube bis jetzt nicht, dass dies die Lustigste Klassenfahrt meines Lebens wird, sondern weil die Auseinandersetzung damit wichtig ist und die Möglichkeit die uns diese Fahrt bietet einem nicht alle Tage kommt.

 

Die Meisten unter uns behandeln das Thema Zweiter Weltkrieg, NS-Zeit, Drittes Reich, seit dem sie Geschichtsunterricht haben. So das wir dieses Thema mit der Zeit mit einer Art Dumpfheit  betrachten die es uns unmöglich macht wirklich zu verstehen.

 

 

 

Wir als eine Generation, die in Deutschland das Glück hatte nie unter einem solchem Unheil wie Krieg oder einem totalitärem System leiden zu müssen, werden dazu vermutlich nie, vollkommen in der Lage sein.

 

Doch vielleicht vermag diese Fahrt uns diese Dumpfheit, diese Abgeschottetheit ein wenig zu nehmen.

 

 

 

Ich denke das es wichtig ist Geschehnisse objektiv und auch von außen zu betrachten. Sich in die Lage aller Seiten zu versetzten und seine Meinung zu reflektieren. Ich denke aber auch das Genozid nichts mit Objektivität zu tun hat und verschiedene Meinungen dies bezüglich mehr mit Charakter zu tun haben, als einer Differenz über die man hinweg sehen könnte.

 

 

 

Ich habe die Hoffnung, das wir durch diese Fahrt uns nicht nur wissenschaftlich sondern auch emotional mit diesem Teil der Geschichte auseinandersetzten können.

 

Zu dem denke ich, dass es einigen Menschen, wie auch der Klassengemeinschaft gut tut dieses Geschehen von einem anderen Standpunkt zu erleben. So das wir alle als reflektiertere und bessere Menschen zurück kommen.