Unser Besuch im Blockade- Museum in Sankt Petersburg

Ein russischer Soldat, der mit seinem Bajonett einen mickrigen und dünnen Deutschen durchsticht -solche und andere Propaganda-Plakate findet man im Blockade Museum von Sankt Petersburg, das wir am Mittwoch den 21.03.2018 besucht haben. Wenn man ins Blockade Museum reinkommt, sieht man zuerst drei übermenschlich große Porträts von erfolgreichen Kommandanten der Roten Armee,  die sehr propagandistisch wirken.

 

Daran merkt man, dass die Russen stolz auf ihr Land und ihr Militär sind.

 

Im oberen Bereich ist es sehr hell erleuchtet.

 

Die weitere Ausstellung zeigt sehr gut wie die Bevölkerung in Leningrad während der 900tägigen  Blockade  (1941 -1944) gelebt/überlebt  hat und auch den militärischen Plan von beiden Seiten.

 

Im hinteren Teil sieht man viele Waffen, die während der Blockade zum Einsatz kamen, sowie Uniformen der Wehrmacht und der Roten Armee. 

 

Im vorderen Bereich geht es aber eher um die Zivilbevölkerung. Es ist sogar eine Küche nachgestellt worden, in der man alltägliche Geräusche hört: also Geschirr- Geklapper und das Radio mit dem Metronom, aber auch Flieger -Alarm und Bombenangriffe.

 

Insgesamt ist die Ausstellung umfangreich und deckt fast alle Wissensgebiete der Blockade ab.

 

Das Museum hält sich an das Vermächtnis  der Opfer und der Überlebenden der Blockade von Leningrad:

 

 

„Nichts ist vergessen und niemand ist vergessen

 

 

 

Diese Worte beschließen das Gedicht der Olga Bergholz, das  im eingeschlossenen Leningrad jeder Mensch kannte. Ihre Worte haben die Leningrader auch zum Überleben gestärkt und wurden zu gegenseitigen Lebenszeichen wie das tickende Metronom.( Brammer-online.de)

 

 

 

 

Hannes Brammer und Jovan Thiedig, STS Bergedorf

 

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