Gastfreundschaft in St. Petersburg

An den ersten zwei Tagen in St. Petersburg besuchten wir die Schulen 45 und 481. An beiden Schulen wurden wir sehr freundlich empfangen. Wir bekamen alle ein Geschenk, außerdem wurden wir mit Essen bzw. Gebäck, Süßigkeiten und Pfannkuchen nur so überhäuft. Es wurde versucht uns jeden Wunsch zu erfüllen. Die Schulleiterinnen haben Reden gehalten, in der Schule 481 hat uns sogar der stellvertretende  Bezirksbürgermeister begrüßt  und die Schüler haben sich darüber gefreut.

Ich persönlich fand es schwierig einzuschätzen, was der Gegenüber nun von mir erwartete. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass dieser wahnsinnig bemühte Empfang teils auch kam, weil die Schulen Partnerschulen unserer beiden Schulen (CPG und GSB) sind und die Beziehungen der Schulen untereinander gut erhalten bleiben sollen. Ich glaube auch, dass der erste Eindruck für diese Schulen sehr wichtig ist. Vielleicht hat das auch etwas mit dem Land zu tun. Jedoch waren die Menschen, die wir nicht kannten, also die, denen wir im öffentlichen Raum, zum Beispiel auf der Straße begegneten irgendwie eher unhöflich. Statt einem russischem: “Könnte ich mal bitte durch?“, wurde ich meistens zur Seite geschubst. Ich habe es so wahrgenommen, dass der Umgang im öffentlichen Leben, besonders in der Metro, eher grob war. Hingegen war der Umgang mit den Menschen, mit denen man eine  Beziehung hat oder die man kennt, sehr freundlich.

 

Das haben wir in vielen Restaurants erlebt und in unserem Hotel. Auch die Museumsangestellten waren freundlich.

 

Hier noch eine Liste meiner Geschenke aus St. Petersburg: Block und Kuli von der Schule 45, Block, Kuli und Schokolade von der Schule 481.

 

 

 

Emilia Waterstradt, STS Bergedorf

 

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