Tag 7 - Krakau

Auf den Spuren der Krakauer Geschichte macht sich die Profilklasse SpuK 12 auf den Weg durch die Gassen und Straßen Krakaus und erfährt hier und dort etwas, was sie zum Nachdenken anregt; wie zum Beispiel 240 Wurstsorten…

©Linn Klockgether
©Linn Klockgether

Endlich länger schlafen!

Nach einer extra Stunde Schlaf, die wir alle dringend nötig hatten, sitzen wir zusammen bei einem außergewöhnlichen großen und vielseitigem Frühstück. Im Gegensatz zu den anderen Hotels fühlen wir uns tatsächlich wie Könige vor dem riesigen Frühstücksbüfett und allen läuft das Wasser im Mund zusammen. 

Für uns alle ungewohnt treffen wir uns erst um halb zehn vor der Tür des Hotels zur Stadtführung Krakau.

Alle dick eingepackt in Winterjacken, mehrere Lagen Strumpfhosen, Hosen, Pullover und Shirts treten wir der Kälte mutig entgegen. Soooo kalt ist es hier nicht, aber durch Regen und Feuchtigkeit fühlen wir uns bereits wie im tiefsten Winter.

Als kleine Historiker (danke Herr Loh für den süßen Kosenamen) wird uns schnell klar, dass wir vieles von dem Erzählten bereits wissen; und nochmal danke Herr Loh!

Unsere Führung beginnt mit dem uns gutbekannten Thema „Juden in Polen“.

 

Da sich unser Hotel in dem ehemals jüdischem Viertel Kazimierz befindet, wird uns viel über das jüdische Leben dort und über die Geschichte des Viertel erzählt, auch das war uns nicht unbekannt.

Nachdem eine riiiiiesige Spinne auf den Fuß einer Schülerin geklettert war, fällt die Aufmerksamkeit statt auf die alte Synagoge auf das achtbeinige Viech und die Panik ist vorprogrammiert. Nachdem die mörderische Ninja-Tarantel um den nächsten Autoreifen verschwindet, beruhigt sich die Menge wieder und die Führung kann fortgesetzt werden.

Motivation bei einer vierstündigen Stadtführung in Kälte und Nässe ist nicht bei allen vorhanden und doch wandern wir Schüler tapfer weiter.

 

Angekommen auf der krakauer Königsburg, dem Wawel, die von einem feuerspeienden Drachen bewacht wird, erhalten wir Eintritt in einer der beeindruckendsten Kathedralen, die wir je gesehen haben.

 

Leider darf man in dieser keine Fotos machen, so dass wir euch nur empfehlen können, diese selbst zu besuchen, es lohnt sich wirklich!!

Prunkvolle Wandteppiche aus dem 13. Jahrhundert zieren als Dekoration die Wände, der Boden aus schwarzem und weißem Mamor, die Decke kunstvoll bemalt; all dies erinnert an die prunkvollen Zeiten der Könige.

 

Besonders beeindruckend sind die Grabmäler der verstorbenen Königsfamilien Polens, die sehr lebensecht gestaltet sind und einem einen Einblick in vergangene Zeiten gewähren und dass jeder Raum, bzw. jeder Teil der Kathedrale in seiner Zeit üblich verziert, dekoriert und gestaltet ist. Man fühlt sich wie auf einer Zeitleiste entlang schlendern.

Besonders beeindruckend sind die Grabmäler der verstorbenen Königsfamilien Polens, die sehr lebensecht gestaltet sind und einem einen Einblick in vergangene Zeiten gewähren und dass jeder Raum, bzw. jeder Teil der Kathedrale in seiner Zeit üblich verziert, dekoriert und gestaltet ist. Man fühlt sich wie auf einer Zeitleiste entlang schlendern.

Wieder draußen angekommen wird uns erzählt, dass eines der Gebäude noch relativ jung ist und in der Nazizeit von den Deutschen, insbesondere für Hans Frank, erbaut wurde.

Unglaublich, wie nahe verschiedene Epochen und Zeitalter an einem Ort beieinander liegen und teilweise miteinander verschmelzen.

 

Weiter gehts durch den Königsweg in Richtung Stadtzentrum. Einen Stopp machen wir bei einer der ältesten Universitäten Europas, an der schon Kopernikus gelernt hat.

Unsere Führung endet auf dem Hauptmarkt Krakaus, nach der wir uns in alle Richtungen zerstreuen. Einige gehen zurück zum Hotel, andere schlendern weiter durch die Gassen der Stadt oder befriedigen ihren Hunger in einem zahlreichen Restaurants. Alle genießen die letzten Stunden, freuen sich aber schon auf die Rückfahrt am kommenden Tag.

Für alle, die sich in Zukunft auf die Reise nach Polen machen: vieles hier ist anders als in Deutschland, klar, wir befinden uns im Ausland. Aber wirklich toll ist, wie billig hier alles ist! Man kann super essen gehen und für wenige Euro, meistens sogar unter fünf, ein Hauptgericht mit Vor- oder Nachspeise plus Getränk bekommen. Ein Schlemmerparadies für jeden Hungrigen.

Hungrig sind wir alle eigentlich immer!

Abends führen unsere Wege dann wieder zusammen, um gemeinsam zu speisen. Schon wieder Essen! Außer schlafen, lernen und erfahren und entdecken machen wir eigentlich nichts anderes.

Ob es nun vegane Burger, Pasta oder Pizza sind, ist wurscht. Apropo Wurscht, die „Krakauer“, wie wir Deutschen sie kennen, gibt es hier in Krakau lustigerweise überhaupt nicht. Denn Krakau ist berühmt für seine Vielzahl an Wurst- und Fleischwaren, ja es gibt sogar mehr als 240 Variationen der Krakauer Wurst… 

Abschließend können wir nur sagen: diesen Blog zu schreiben macht echt hungrig.

Bis Bald, eure Spukies

 


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Kommentare: 10
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