Deutsch-polnische Schülerbegegnung                         Hamburg-Swinemünde, 16.-23.9.2016

 

Die folgenden Texte wurden von den Schülerinnen und Schülern geschrieben und von den Lehrerinnen überarbeitet. Die Fotografen sind: Cassandra, Laura, Luis und Frau Nethe. 

Tag 1: Anreise und Kennenlernen

Um 9.00 Uhr sind wir von der Schule losgefahren. Die Fahrt war sehr witzig. Nach einer Pause und noch ein paar Stunden Fahrt sind wir in Greifswald angekommen. Genauer gesagt am Mühlentor 3, dort hat mein Papa nämlich ein sehr leckeres Restaurant. Im „Humboldt“ gibt es Frühstück, Kaffeespezialitäten, Suppen, Salate, Nudelgerichte, Burger, Currywurst mit Pommes und noch vieles mehr. Mein Lieblingsgetränk ist der Ipanema. Es hat allen geschmeckt und alle fanden es toll. 

Ich kenne mich dort in der Umgebung sehr gut aus und kenne viele Mitarbeiter. 

Was richtig supermeganett war ist, dass mein Papa alle auf ein Getränk und einen Burger eingeladen hat (Danke Papa!).

Als wir ankamen, hat uns die Leiterin der Begegnungsstätte die Regeln erzählt und uns die Schlüssel übergeben. Nachdem wir in den Zimmern waren und uns etwas eingerichtet hatten, haben wir uns mit den polnischen Schülern getroffen und Kennenlernspiele gespielt. Das war richtig witzig und spannend. Nach dem Kennenlernen hatten wir Freizeit und um 18 Uhr gab es Abendbrot. Um 19.15 Uhr haben wir einen Spaziergang zum Hafen gemacht. Das war sehr schön und idyllisch.

Laura

 

Am Freitag, den 16.9.2016, sind wir gegen 9.00 Uhr losgefahren, die Busfahrt war so lustig. Besonders Luis und Tristan, die haben die ganzen Witze gebracht. Es gab, glaube ich, keine freie Minute, in der nicht gelacht wurde. Ich habe im Bus gedacht, wenn der erste Tag so wird, wie werden dann die anderen Tage? Alles hat gepasst: Die Gruppe aus den verschiedenen Klassen war super. Die Anreise war der Hammer und die werde ich nie vergessen.

In Kamminke angekommen wurden wir von den polnischen Schülern empfangen. Wir haben 1 1/2 Stunden Kennenlernspiele gespielt. Beim ersten Spiel standen wir alle in einem großen Kreis. Jeder sagte seinen Namen und machte eine Geste dazu. Dann machten es die anderen nach und danach kam der nächste dran mit einer Geste und seinem Namen. Wir haben viel gelacht, denn einige Gesten sahen sehr lustig aus. Oskar werde ich nie vergessen, da er sehr gut Deutsch kann.

 

Wir haben in unserem Gruppenraum gespielt, aber auch draußen. Das Wetter war sommerlich warm. Für einige Aktionen sind wir auf den Sportplatz gegangen. Bei einem Spiel haben Kinga und eine junge Frau im freiwilligen sozialen Jahr ein Seil geschwungen und wir 40 Schülerinnen mussten versuchen, mit möglichst wenigen Schwingungen von einer auf die andere Seite zu kommen. Fast allen hat das Spiel viel Spaß gemacht, aber mir nicht, ich habe mich dabei nämlich hingepackt.

Trotzdem: Jedem, der diese Reise antreten will, kann ich das nur empfehlen. 

Anton

 


Tag 2: Exkursion nach Stettin

Heute sind wir über Wollin nach Stettin gefahren. Abgesehen von dem Bus mussten wir mit der Fähre fahren, da Usedom aus einer Inselgruppe besteht. Gegen Mittag sind wir angekommen. Dort nahmen wir an einer Stadtführung teil. Unsere Stadtführerin hatte einige Zeit in Berlin gelebt und konnte uns deshalb jeweils auf Deutsch und Polnisch über die besuchten Orte aufklären. Da sie im Winter zu wenige Aufträge bekommt, arbeitet sie zusätzlich als Dolmetscherin. Zuerst waren wir im Schlosshof. Dort erzählte sie uns einige interessante Dinge, zum Beispiel über die Uhr. Die Uhr soll eine Maske darstellen. Auf dem oberen Teil ist nur ein Zeiger, welcher die Stunden anzeigt. Die Augen der Maske folgen dem Stundenzeiger. Über der Maske sitzt ein Gaukler, der mit Hämmern die Glocke schlägt. Dort ist eine Kugel, die zur Hälfte aus Gold besteht und zur anderen Hälfte in eine blaue Farbe gefasst ist. Daran kann man die Mondphasen ablesen. Unter der normalen Uhr ist eine kleinere Uhr, welche die Minuten anzeigt. Außerdem kann man den Tag ablesen. 

Danach waren wir bei einer Gedenktafel von Katharina der Großen. Sie spendete der Stadt insgesamt 26 Münzen mit einer besonderen Prägung, welche aber alle leider im zweiten Weltkrieg verloren gegangen sind. Wir besuchten einen Springbrunnen, welcher am Ende des Wasserwerkes steht. Er stammt aus der Barockzeit und ist einer der wenigen, die nicht zerbombt wurden. Weiter ging es zur Jakobikirche, die sehr starke Schäden erlitten hat, doch heute mit einigen Änderungen wieder erbaut wurde. Ihre Glocke hängt außerhalb der Kirche und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Kugel des Kirchenkreuzes fungiert als Zeitkapsel, welche unter anderem ein Handy und eine Liste einiger Bürger Stettins enthält. 

Dann waren wir in der neuen Altstadt, wo eine alte Wasserpumpe und das erste Rathaus stehen. Das Besondere an diesem Gebäude sind die Giebel, die zwei unterschiedlichen Epochen zuzuordnen sind. Beim Rathaus steht auch eine der 30 Wasserpumpen, die allerdings zugeschraubt sind. Früher waren es einmal über 70. 

Wir sind auch an einem kleinen Stück der alten Stadtmauer vorbeigekommen. Es waren noch ein Eckstück und einer der Türme erhalten. An der maritimen Akademie studieren die zukünftigen Seemannsleute. Dort steigt die Rate der studierenden Frauen stetig an. Die orthodoxe Kirche in Stettin ist relativ neu, denn sie ist erst im Jahre 2013 erbaut worden. Sie hat eine goldene Kuppel. 

In Polen sind über 90 % der Einwohner katholisch. Bei dem Denkmal "Engel des Friedens", der für die Menschen, die am 17. Dezember im Jahr 1970 bei einem Aufstand ums Leben kamen, endete unsere Stadtführung.

Piet

 

Mittags waren wir zuerst im Museum, welches das Thema „Polen nach dem Zweiten Weltkrieg“ behandelt. Dort fanden wir unter anderem einen Kommunistenstern aus Stein, alte Radios, Plattenspieler, Waffen, Outfits und vieles andere mehr. Außerdem gab es einen alten PKW zu sehen, in dem eine Familie aus Plastik saß. Wir konnten an einer Tabelle ablesen, dass die Preise in Polen nach dem Krieg enorm angestiegen sind. Im Sommer 1980 war Stettin eine der Städte, die den Lauf der Geschichte änderten, da dort das Abkommen unterzeichnet wurde, welches den Weg zur unabhängigen, selbstverwalteten Gewerkschaft „Solidarnosc“ ebnete. Ich fragte eine polnische Teamerin, was auf einer gewissen Leuchttafel steht. Sie sagte mir, dort würde so etwas Ähnliches stehen wie: „Die Zukunft wurde komplett verändert“. (Asia) Wir Teamer und die Lehrerinnen hätten uns gerne länger in der Museumsausstellung aufgehalten, aber für die 12-14 Jährigen waren es zu viele Texte, die man lesen musste, um alles zu verstehen. 

Nach dem Museum gingen wir in ein Einkaufszentrum und aßen bei KFC. Danach shoppten wir noch mit den Schülern in unterschiedlichen Geschäften, was uns viel Spaß bereitete. Währenddessen spazierten die Lehrerinnen mit drei Schülerinnen in einen Park. 

Als wir uns alle wiedertrafen, sahen wir auf dem Rückweg zum Bus eine Hochzeitstruppe mit mehreren LKW und einem Bus, die laut hupten. Ein paar Minuten später kamen wir dann beim Bus an und machten eine kleine Pause.

Rasmus

 

Am Abend haben wir dann ein klassisches Konzert des Internationalen Jugendorchesters besucht, welches von der polnischen Dirigentin Ewa Strusinska dirigiert wurde. Das Konzert fand in der Stettiner Philharmonie statt. Es wurden vier Stücke von Witold Lutostafski und ein Stück von Zygmunt Krauze gespielt. Obwohl ein Stück extrem monoton und insgesamt sehr anstrengend zum Zuhören war und es dramatisch und befremdlich wirkte, hat sich der Besuch in Bezug auf das Ambiente und die Erfahrung durchaus gelohnt.

Die Philharmonie wurde von einem Architektenteam aus Barcelona entworfen. Sie wurde erst vor drei Jahren fertiggestellt und verfügt über eine hervorragende Akustik. Sie soll äußerlich einem Kristall ähneln. An nationalen Feiertagen wird sie in Rot und Weiß beleuchtet, an lokalen Feiertagen in Grün, Weiß und Blau, was für die weite Welt, das Wasser und für den Himmel darüber steht. An gewöhnlichen Tagen wird die Philharmonie allerdings jeden Abend weiß erstrahlt. 

Nach einem erlebnisreichen, langen Tag ging es für uns zurück und gegen Mitternacht lagen wir alle müde und erschöpft im Bett.

Lukas

 

 

Tag 3: Geschichte und Gegenwart

Wir hatten heute von 9.15 Uhr bis circa 11.30 Uhr einen polnischen Sprachkurs. Dort sollten wir zuerst Partnerarbeit machen. Die deutschen TeilnehmerInnen (TN) suchten sich jeweils einen polnischen Partner aus. Wir haben dann Schmetterlinge gemalt. In einen Flügel sollten wir Informationen eintragen, die wir über den anderen herausfinden wollten, was sehr schwer war, da die polnischen TN nicht so gut Englisch konnten und wir kein Polnisch. Die polnischen TN sollten dies dann auch machen und die Infos in den anderen Flügel eintragen. Als wir damit fertig waren, haben wir in den Körper unsere gemeinsamen Sachen geschrieben, z. B. „13“, wenn wir beide 13 Jahre alt sind. Dann haben wir in den Gruppen geübt, wie man sich auf Polnisch vorstellt und Fragen wie zum Beispiel: „Wie heißt du?“ geübt, was auf Polnisch „Jak sie naziwasz?“ bedeutet. Wir haben den polnischen TN auch solche Sätze beigebracht, wie zum Beispiel: „Wie alt bist du?“ oder „Meine Hobbys sind … “.  Am Ende dieser Übung haben wir kleine Dialoge vorgestellt. Dies war ziemlich schwierig, denn auf Polnisch wird „sz" zum Beispiel ausgesprochen wie ein „sch“. 

Danach sollten wir in die gleichen Gruppen mit den Teamern zusammengehen, mit denen wir gestern im Museum waren. In den sechs Gruppen sollten wir uns Pantomime ausdenken, die eine Adjektiv-Substantiv-Verbindung zeigen sollte, also zum Beispiel „großer Baum“ oder „tote Katze“. Das sollten wir dann erraten. Die polnischen TN mussten das auf Deutsch sagen und die deutschen TN auf Polnisch. Das war ziemlich lustig, weil viele Leute äußerst komische Dinge dargestellt haben.

Nachdem wir dies beendet hatten, sollten wir mit derselben Gruppe ein großes Plakat zeichnen und auf Deutsch und Polnisch beschriften. Dies haben wir am Ende allen vorgestellt. Zum Schluss haben uns die Lehrerinnen verabschiedet und wir hatten bis zum Mittagessen Freizeit.

Cassandra und Magda

 

Als wir uns um 13.30 Uhr im Gemeinschaftsraum trafen, gab Kinga uns Informationen für den Nachmittag. Danach bekamen wir Namensschilder, die wir an unserer Kleidung festmachten. Mithilfe der Namensschilder wurden wir in Gruppen eingeteilt, in denen wir Würfel mit historischen Ereignissen in die richtige Reihenfolge brachten. Auf diesen Würfeln waren verschiedene Ereignisse in Wort und Bild dargestellt, die dazu führten, dass die Kriegsgräberstätte Golm existiert. 

Folgende Ereignisse waren abgebildet: 

  1. Reichstagswahlen in Deutschland, die deutsche Wehrmacht überfällt Polen
  2. Beginn des zweiten Weltkrieges, die deutsche Wehrmacht bombardiert Städte in Europa (hier Warschau, die Hauptstadt Polens) 
  3. Der Hafen von Swinemünde gehört zu den größten deutschen Kriegsmarinehäfen an der Ostsee
  4. Die Sowjetunion, Großbritannien und die USA kämpfen gemeinsam gegen Deutschland
  5. Telegramm der roten Armee an die US amerikanische Luftwaffe, die Rote Armee bittet die Amerikaner, den Hafen der deutschen Stadt Swinemünde zu bombardieren
  6. Die USAAF (Amerikanische Luftwaffe) starten mit sechs naht 661 Flugzeugen in Richtung Swinemünde
  7. Zerstörte Häuser in Swinemünde
  8. Deutschland kapituliert. Der zweite Weltkrieg ist beendet.
  9. Grabkreuze auf der Anhöhe Golm (Kriegsgräberstätte)

Die Würfeltexte gab es auf Deutsch, Englisch und Polnisch.

Daraufhin gingen wir zur Kriegsgräberstätte auf dem Golm. Dort erklärte Kinga uns mit Hilfe des Lageplans, wie groß die Kriegsgräberstätte ist. Dann wurden wir in die vorherigen Gruppen eingeteilt und machten eine Rallye über die Gedenkstätte. Wir erhielten einen Bogen mit Aufklebern, einen Stift und eine Karte von der Gedenkstätte. Die Rallye verlief über das ganze Gelände. Wir mussten die Bildausschnitte, die auf den Aufklebern abgebildet waren, auf dem Gelände suchen, was wir alle erfolgreich schafften. Wir kamen an vielen Gräbern vorbei, die zum Teil mit Kerzen und Blumen geschmückt waren. Später informierten wir uns über Einzelschicksale. Isa Brandt zum Beispiel war mit ihren zwei Brüdern und ihrer Mutter auf der Flucht, aber als die Bomben fielen, starben ihre Brüder und ihre Mutter tragischerweise. Sie selbst besuchte einst die Gedenkstätte.

Irmgard Glaser starb bei einem Bombenangriff, als sie zurück zu ihren drei Söhnen reisen wollte. Sie hatte diese verlassen müssen, weil sie ihre wichtigen Papiere in ihrer Heimatstadt vergessen hatte.

Anton von Polivke verstarb durch einen Bombensplitter am Kopf. Seine Mutter erhielt zwei Briefe. Der eine war von ihrem Sohn, der andere von seinem Arbeitgeber. In dem von ihrem Sohn hieß es, dass es ihm gut gehe, im anderen, er sei am 12. März gefallen. 

Während der Rallye kamen wir zum höchsten Punkt der Gedenkstätte. Hier hatten wir eine wunderschöne Aussicht.

Nach 45 Minuten trafen wir uns wieder und verglichen unsere Ergebnisse. Danach ging's wieder zurück.

Saskya und Emma

 


Tag 4: Zu Besuch an der polnischen Schule und eine Rallye in Swinemünde

 

Heute mussten wir extra früher aufstehen, damit wir rechtzeitig zur polnischen Schule in Swinemünde kommen. Dort angekommen, wurden wir von einem Lehrer, der Deutsch studiert, begrüßt. Er führte uns durch die Schule. Wir haben gesehen, dass nicht die Lehrer die Klassen wechseln müssen, sondern die Schüler. Diese Schule wurde 1946 erbaut und sie war zuerst ein Mädchengymnasium.

Als wir in dem Englischraum von Ms Luisa waren, haben wir uns zwei Filme über Irena Sendler angeguckt. Danach haben wir vier verschiedene Plakate bekommen, auf die wir unterschiedliche Charaktereigenschaften von Personen schreiben sollten, die in der Lage waren, Juden während der Nazizeit zu helfen. Die Wörter haben wir in drei Sprachen aufgeschrieben.

Mittags haben wir eine Riesenpizza im Restaurant gegessen, die megalecker war.

Kurz danach haben wir uns mit Kinga in der Stadt getroffen, wo sie uns für eine Stadtrallye in sechs verschiedene Gruppen eingeteilt hat. Wir haben einige Dinge gefunden, die aus der Zeit stammen, als Swinemünde noch zu Deutschland gehörte, zum Beispiel die Martin-Luther-Kirche, eine Gedenktafel, die an den deutschen Dichter Theodor Fontane erinnert und alte Straßennamen wie zum Beispiel „Bismarckstraße“. 

Später sind wir mit den polnischen Kindern und den vier Lehrerinnen an den Strand gegangen. Dort gab es ganz viele Quallen. Der Sand war ganz weich. Später hatten wir eine Stunde Freizeit, die wir in unseren Gruppen verbracht haben. Viele von uns haben ganz leckeres Eis gegessen. Anschließend sind wir den Weg zurückgegangen bis zur Schule, wo der Busfahrer schon auf uns wartete.

So fuhren wir wieder nach Kamminke, wo wir gleich im Anschluss Abendbrot aßen. Und so war der Tag mal wieder um. 

Fynn und Juline

 

Tag 5: Ein Tag mit den polnischen Pfadfindern

Heute Morgen sind wir mit dem Bus in einen Vorort von Swinemünde gefahren. Dort überraschten uns drei Babykatzen, die in einem Schuppen wohnten. Anschließend gingen wir eine halbe Stunde durch ein Waldgebiet, in dem sich viele versteckte Bunker befanden. Die drei Teamerinnen der polnischen Gruppe kannten den Weg, weil sie zu den Pfadfindern gehören. 

Als wir durch den Wald gewandert waren, kamen wir zu einem Gaspipeline-Gelände, dass zu einem Strand führt. Auf dem Weg trafen wir auf zwei weitere Pfadfinder, die uns den halben Tag Gesellschaft leisteten. Wir machten uns auf den Weg zu dem Leuchtturm auf der Ostmole, der gegenüber der Windmühle auf der Westmole steht. Dort machten wir ein Foto mit allen Beteiligten. Danach spielten wir am Strand Spiele, die von den Pfadfindern angeleitet wurden.

Das erste Spiel ging wie folgt: Alle gingen mit ausgestreckten Armen in die Mitte und sollten jemanden greifen. Danach sollten wir aus dem Knoten einen Kreis bilden. Im zweiten Spiel haben wir in drei Gruppen im Kreis getanzt und in der Mitte waren drei Stöcke als Pyramide aufgestellt. Wer diese umschmiss, musste raus aus dem Kreis. Und als letztes spielten wir ein Spiel, bei dem wir auf „Hopp!“ auf den Rücken des Anderen springen sollten, unter den Beinen des Pferdes durchkrabbeln mussten, einmal im Kreis laufen sollten und wieder auf den Rücken des Anderen springen mussten. Anschließend sind wir nach Swinemünde gefahren und haben Eis gegessen.

Am Abend saßen wir mit den Pfadfindern am Lagerfeuer. Die Pfadfinder haben uns Rituale erklärt und schöne Lieder gesungen. Danach haben wir ein Spiel gespielt, welches „Mörder“ hieß. Einer musste weggehen und dann wurde ein Mörder ausgewählt, der anschließend mit einem Zwinkern „töten“ musste. Zum Schluss gab es Grillwürste im Brötchen mit Ketchup, Gurken und Tomaten. 

Messina und Luis

 

Tag 6: Jugendliche in der NS-Zeit und ein Ausflug in den Hochseilgarten

Am Morgen war wie gewohnt Frühstück um 8.00 Uhr. Viele waren schon früher da. Die Küchenchefin hat uns noch einmal an ein paar Regeln erinnert. 

Um 9.00 Uhr haben wir uns im Gruppenraum getroffen. Nun stand die Preisverleihung von der Rallye vor zwei Tagen an. Als Nächstes begann der Workshop zum Thema „ Jugend in der NS-Zeit“. Am Anfang haben wir über die Jugend von heute gesprochen. Für viele bedeutet jugendlich sein: Freunde, Freizeit, Rechten und Pflichten, Spaß, Verantwortung und Sport.

Danach guckten wir uns einen Film über Adolf Hitler an. Der Film wurde von Leni Riefenstahl 1934 in Nürnberg gedreht. In diesem Propagandafilm hat Hitler zur Jugend gesprochen. Wir sollten Adjektive aufschreiben, die beschreiben, wie sich Hitler die deutsche Jugend wünschte: Die Jugendlichen sollten gehorsam, friedliebend, tapfer, mutig und friedfertig sein. Es folgte eine Auswertung des Films. 

Dann gab es wieder einen Film. Dieser Film ging über einen verstorbenen Zeitzeugen aus Ahlbeck. Er hieß Kurt Willert. Er erzählte über seine Jugend. In diesem 8 Minuten Film wurde unter anderem deutlich, wie die Kinder und Jugendlichen damals erzogen und beeinflusst wurden. Hier sind einige Lebensstationen von Kurt Willert: 

Mit zehn Jahren war er uniformiertes Mitglied beim Jungvolk, mit 14 Jahren gehörte er der HJ (Hitlerjugend) an, kurze Zeit später wurde er zum Osteinsatz einberufen, mit nur 15 Jahren war er bereits Soldat. Ungefähr 400 Jugendliche aus Ahlbeck mussten Gräben schaufeln, wurden an der Panzerfaust ausgebildet und sollten in Stettin die rote Armee aufhalten. 

Im Anschluss haben wir eine Pause gemacht. Nach der Pause haben wir geguckt, was es bedeutete, während der NS-Zeit Jugendlicher in Polen zu sein. Es wurden deutsch-polnische Teams gebildet. In den Teams informierten wir uns über die damaligen Interessengruppen. In Deutschland gab es die Hitlerjugend, die Swing Kids (vor allem in Hamburg) und Widerstandsgruppen, zum Beispiel die Gruppe „Edelweißpiraten“. In Polen waren Jugendliche entweder polnische Zwangsarbeiter, als Juden im Ghetto und später im KZ oder in einer geheimen Untergrundarmee. Dazu haben wir uns zum Beispiel Filme, Zitate, Briefe und Fotos angeschaut und Musik gehört. Mit diesen Materialien haben wir uns eine Ausstellung erarbeitet. Wir saßen in einem Kreis und haben uns das Ergebnis angeschaut und verbessert. Die falsch zugeordneten Dinge haben wir besprochen und berichtigt. Es folgte noch eine kleine Diskussion. Die Leiter des Workshops haben sich für unser Interesse bedankt und haben daraufhin einen Applaus bekommen. Dieser Workshop wurde von zwei Mitarbeitern der JBS geleitet. 

Um 13.30 Uhr kam der Bus und hat uns zum Hochseilgarten nach Swinemünde gefahren. Es gab drei Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Während die einen sehr viel Spaß auf den schwierigsten Strecken hatten, kämpften andere auf dem niedrigsten Parcour gegen ihre Ängste. 

Nach dem Abendessen haben wir ein Lagerfeuer gemacht. Ein Zeitzeuge hat uns über sein Leben im Krieg erzählt. Er ist 79 Jahre alt und der Vater des Schulleiters der polnischen Lehrerinnen. Seine Mutter überlebte den Krieg nicht. Er lag als kleines Kind schwer verletzt im Krankenhaus. Danach lebte er lange in unterschiedlichen Waisenhäusern. Vom Frühjahr bis zum Spätherbst liefen die Kinder ohne Schuhe und in kurzen Hosen rum, sie froren und hungerten. Von Bauern bekamen sie zu essen, sonst wären sie verhungert. Sehr oft waren die Waisenkinder auf sich gestellt. 

Als junger Mann und im Erwachsenenalter machte er im Laufe von 20 Jahren mehrere Ausbildungen und arbeitete an unterschiedlichen Orten, bis er schließlich Lehrer in Swinemünde wurde. Im damaligen kommunistischen Regime konnten sich die Menschen nicht aussuchen, wo sie arbeiten wollten. So gelangte Herr Lipinski im Laufe der Jahre von Ostpolen über den Süden des Landes bis nach Swinemünde im Norden. Er hat seit dem Krieg weder seine Eltern noch seinen Bruder oder Spuren von ihnen gefunden. Abschließend durften wir ihm Fragen stellen und er hat einen Blumenstrauß und ein Geschenk bekommen.

Abends haben wir einen Spaziergang zum Hafen gemacht. Der Sternenhimmel war fantastisch. Wir konnten die Milchstraße und Sternschnuppen sehen. Es war ein sehr schöner Tag.

Lasse und Hannah

 

Tag 7: Sporttag und Disko

Um 9.30 Uhr sind wir alle mit dem Bus zu einem Fußballturnier gefahren. Das Turnier fand in der Nähe der Schule in Swinemünde statt. Es spielten vier Mannschaften auf zwei Feldern. Unsere polnische Mannschaft hat im ersten Spiel 8:0 gewonnen. Nach einer kurzen Unterbrechung ging das zweite Spiel los. Das zweite Spiel war viel spannender als das erste Spiel. Sie haben 9:0 gespielt und gewonnen. Nachher sind sie ins Finale gekommen. Danach sind wir zur Jugendherberge zurückgefahren

Nach dem Mittagessen haben wir eine Feedbackrunde gemacht. Dabei haben wir auch die Gastgeschenke ausgeteilt. Die Teamer haben ein Zertifikat erhalten.

Nachmittags sind wir zum Sportunterricht gefahren. In der Umkleidekabine sollten wir uns schnell umziehen. Danach gingen wir zum Sportplatz. Nach einem zehnminütigen Aufwärmtraining haben wir zwei Teams für einen Staffellauf mit Zeitungen gebildet. Danach sind wir in den Teams geblieben und haben Sackhüpfen gemacht. Im dritten Spiel hatten unsere zwei Teams jeweils einen langen Holzstab, den zwei Schüler aus demselben Team am Ende festgehalten haben. Zu zweit liefen wir, so schnell wie möglich, unsere Strecke. Beim Team angekommen, mussten alle über den Stab rüberspringen und sich danach schnell ducken, weil er noch einmal über alle Köpfe rüber musste, bis er den nächsten zwei Schülerinnen weitergereicht werden konnte.

Die nächsten drei Aufgaben waren, auf einem Rollbrett die Strecke zurückzulegen. Man setzt sich auf das Brett und dann schubst man sich mit Schwung vorwärts. 

Luftballonspiel: Es gab zwei Teams. Daraus wurden jeweils zwei Spieler ausgewählt, einer mit einem T-Shirt und einer, der Knoten macht. Die anderen mussten dann nacheinander laufen, Ballons aufblasen, Knoten rein machen und dann unter das T-Shirt stecken.

Beim Völkerball muss man den Gegner mit einem Ball abwerfen, so dass er an einen Platz hinter dem Spielfeld gehen muss. Wir haben dieses Spiel mit einem Gymnastikball gespielt. Das war lustig, weil der Riesenball schwer zu fangen war.

Anna und Kim

 

Partybericht

Ich denke, jedem hat die Party Spaß gemacht. Aber hört selbst.

Lasse: „Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viel getanzt.“

Hannah: „Ich fand die Party auch super.“

Rasmus: „Hat viel Spaß gemacht.“

Piet: „War ganz cool.“

Lukas: „Es hat Spaß gemacht, den DJ zu spielen :).“

Anna: „War cool, aber ich mag halt nicht tanzen.“

Cassandra: „Ich mochte die Süßigkeiten und das Pink Fluffy Unicorn-Lied. Ich mochte das Tanzen nicht, aber das lag dann ja an mir.“

Laura: „Ich tanze sehr gerne und fand cool, dass man sich Musik wünschen konnte. Was ich schade fand ist, dass einige nur daneben saßen.“

Luis: „Ich fand es sehr gut, nur tanzen kann ich nicht.“

Emma: „Ich fand die Party sehr cool, aber ein bisschen schade, dass einige nicht getanzt haben.“

Messina: „Ich mochte die Musik sehr, aber ich fand es sehr doof, dass manche einen zwingen wollten zu tanzen.“

Kim: „Ich fand die Party toll, aber die Snacks waren so früh aus.“

Fynn: „Ich fand, die Stimmung war gut. Die Party hat Spaß gemacht.“

Frau Erbe: „Sehr gelungenes Event in einer coolen Location. Insidertipp. Das Abhotten mit Philipp hat Spaß gemacht.“

Anton: „ Die Party war cool, doch durch das Rollen beim Breakdance tat mir der Rücken weh.“

Frau Nethe: „ Ich war begeistert von dem ausgelassenen und freundlichen Partyvolk!“

 

Saskya: „Ich hatte sehr viel Spaß beim Tanzen und Singen.“

Finn

 

Tag 8: Abreisetag

Einige Schülerinnen hatten bereits seit zwei Tagen gepackt, andere erst kurz vor Abfahrt. Aber natürlich waren alle pünktlich mit ihren Koffern bei der Tischtennisplatte. Dort tauschten die polnischen und deutschen TN noch schnell Ihre Handynummern aus und bildeten eine WhatsApp-Gruppe. Als Großgruppe gaben Sie ein Abschiedslied zum besten (siehe Video). Vielfache Umarmungen bildeten vor den wilden Winken einen aussagekräftigen Begegnungsabschluss.

Diese Woche war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg die Jugendbegegnung-und Bildungsstätte bot eine angenehmen Unterkunft mit attraktiven Freizeitmöglichkeiten, die pädagogische und wissenschaftliche Leitung sowie alle weiteren Mitarbeiterinnen der JBS haben alles super organisiert und inhaltlich überzeugend gestaltet.

Die beiden polnischen Lehrerinnen haben ganz viel Zeit und Herzblut investiert, um diese Woche zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Ihr Schulleiter und weitere Kolleginnen hatten auch einen Anteil daran.

Unsere SuS -alle- waren eine tolle Gruppe, auf die wir uns verlassen und mit denen wir eine richtig gute Zeit haben konnten.

 

Frau Erbe und Frau Nethe

Und hier die die Eindrücke unserer polnischen Partner

16.09.2016 - DZIEŃ 1

15.00  Grupa dzieci polskich i niemieckich przybywa do Kamminke, gdzie spędzą wspólnie 7 dni, podczas których nie zabraknie czasu na realizację zadań projektowych oraz na zabawę pozwalającą zaprzyjaźnić się i pokonać bariery językowe.  

16.00 - 18.00  Zabawy integracyjne pozwalające przełamać nieśmiałość - mnóstwo śmiechu, zabawnych sytuacji i przyjazna atmosfera - te chwile to pewna zachęta do dalszej współpracy.

18.00 - 22.00 Wspólna kolacja i wieczorny spacer pozwalają kontynuować wzajemne poznanie się. Pomimo zmęczenia każdy jest bardzo podekscytowany kolejnym dniem - tyle nowych wrażeń przed nami!!!

 

17.09.2016 - DZIEŃ 2

09.00  Wyjeżdżamy do Szczecina - przed nami długi dzień pełen atrakcji:

11.30 - 13.30 Zwiedzamy Zamek Książąt Pomorskich, Wały Chrobrego i Centrum Dialogu PRZEŁOMY - na wszystkich uczestnikach miejsca te wywarły duże wrażenie, a wystawa w muzeum bardzo zaciekawiła niemieckich uczniów - zobaczyli, jak trudną drogę przeszła Polska od czasów II wojny światowej do wolności.

19.00 - 21.00 Po spacerze po mieście nadszedł czas na koncert w Filharmonii Szczecińskiej - Lutosławski Youth Orchestra. Imponujący gmach wzbudził zachwyt dzieci, koncert także pozostanie na długo w ich pamięci.

24.00 - Wracamy do Kamminke - zmęczeni lecz radośni, to był dzień wielu niezapomnianych chwil i pięknych wspomnień.

 

18.09.2016 - DZIEŃ 3

09.00 - Dzisiaj dzień zaczął się 3 godzinnym kursem języka polskiego dla grupy niemieckiej. Nauczycielami były dzieci polskie, które posługując się językiem niemieckim oraz angielskim z dużym zaangażowaniem wykonywały swoje zadania. Podczas pierwszej lekcji para polsko-niemiecka rysowała motyla, każde jego skrzydło należało do jednej osoby. Zadając sobie pytania o imię, wiek, zainteresowania i upodobania wypełniały rysunek, nastepnie ćwiczyły zadawanie pytań i odpowiedzi w języku polskim i niemieckim.

Podczas drugiej lekcji dzieci prezentowały przygotowany dialog - uczniowie niemieccy mówili po polsku, polscy po niemiecku. 

Podczas trzeciej lekcji 5 grup polsko - niemieckich rysowało w określonym czasie jak najwięcej rzeczy, które dostrzegły na terenie ośrodka. Po podpisaniu ich w języku polskim, niemieckim i angielskim po raz kolejny przentowały swoje prace, używając oczywiście języka obcego. Dużo uśmiechu wywołała ta część zadania, jednak wszyscy poważnie potraktowali prawidłową wymowę obco brzmiących słówek.

13.00 - 16.00 Po smacznym obiedzie i chwili relaksu grupa zebrała się w domku przeznaczonym do zajęć warsztatowych, gdzie dowiedziała się, że Ośrodek  Kształcenia i Spotkań Młodzieży Golm należyo do Narodowego Związku Opieki nad Niemieckimi Grobami Wojennymi i spotyka się tutaj młodzież z całej Europy pod hasłem: “Praca dla Pokoju”. Po krótkim wykładzie udaliśmy się na cmentarz wojenny Golm i uczestniczyliśmy w warsztacie historycznym przeprowadzonym w formie gry terenowej. Każda grupa polsko - niemiecka zaostała wyposażona w mapę oraz zbiór naklejek, które należało umieścić w odpowiednim miejscu, oczywiście po uprzednim zlokalizowaniu danego elementu cmentarza. Zadanie wymagało ścisłej współpracy z określonym podziałem ról, dzieci spisały się świetnie. Kolejne zadanie polegało na odnalezieniu życiorysów konkretnych osób, tym samym przybliżyło uczniom los osób pochowanych w tym miejscu. Zachowanie grup podczas realizacji zadania zasługuje na pochwałę - wszyscy w ciszy i skupieniu realizowali swoje zadania. Po krótkiej prezentacji i sprawdzeniu zadań wróciliśmy do ośrodka i dzieci z przyjemnością wykorzystały czas  na wspólne rozmowy i oczywiście sport - boiska do piłko nożnej i siatkówki w każdej wolnej chwili tętniły życiem.

 

19.09.2016 - DZIEŃ 4

09.00 -12.00 Poniedziałek to dzień przeznaczony przede wszystkim na realizację zadań ściśle związanych z hasłem naszego spotkania POKÓJ OSIĄGNĄĆ I ZACHOWAĆ. Zaraz po śniadaniu udaliśmy się do naszej Szkoły Podstawowej nr 1, gdzie czekał już pan Maciej - pokazał i przedstawił dzieciom niemieckim naszą szkołę, uczniów i personel. Następnie dzieci wzięły udział w lekcji historii, której tematem było hasło naszego 7-dniowego spotkania. Głównym celem lekcji było uświadomienie dzieciom znaczenia pokoju i wolności dla ich bezpiecznego, spokojnego życia we wspólnej Europie w kontekście II wojny światowej. Ważne było dla nas podkreślenie wartości każdego życia ludzkiego, stąd pomysł, aby na tle licznych armii wskazać także tych, którzy walczyli o pokój ratując bezbronne dzieci - Irenę Sendlerową (patronkę szkoły w Hamburgu, której uczniowie są dzisiaj z nami) oraz Janusza Korczaka. Po obejrzeniu krótkich fimów i wspólnej polsko - niemiecko - angielskiej dyskusji, grupy polsko - niemieckie przystąpiły do realizacji zadań (zadania zostały wykonane w 3 w/w językach):

1.Na arkuszu papieru narysowany harcerz (Szare Szeregi) -Napiszcie jakie według Was cechy posiadały  dzieci, które miały odwagę walczyć o pokój i  wolność?
2.  Na arkuszu papieru narysowani Irena  Sendler i  Janusz Korczak - Napiszcie jakie według Was posiadali cechy, które pomogły im tak odważnie walczyć w imię wolności?
np. mały, small, klein.
3.Na arkuszu papieru narsysowany współczesny nastolatek -  Ja (współczesne dziecko), napiszcie jakie  cechy chciałbym posiadać lub posiadam , które potrzebne są w pielęgnowaniu pokoju na świecie?
4. Na arkuszu papieru narysowana  kula ziemska -Napiszcie jakie znacie największe zagrożenia  przeciwko pokojowi na świecie?
5.  Na arkuszu papieru narysowane drzewo – Napiszcie  co dobrego przyniosły wszystkim ludziom, szczególnie Wam- dzieciom  odzyskane pokój i  wolność?

Po prezentacji i omówieniu wykonanych prac nadszedł czas na podsumowanie lekcji. Wspólne wnioski dzieci polsko - niemieckich utwierdziły je w przekonaniu, że odzyskany pokój jest dla ich życia bezcenny, stąd ich 7-dniowe spotkanie i dowód na to, że mogą w przyjaznej atmosferze poznawać siebie i swoje ojczyzny.

13.30 - 15.00 Po odpoczynku i pysznym obiedzie w pizzerii - kolejne wydarzenie historyczne - gra terenow poprowadzona przez pracownika pedagogicznego ośrodka w Kamminke przybliżająca dzieciom historię naszego miasta Świnoujścia. Gra polegała na odnalezieniu miejsc w mieście, które wiążą się z jego losami od czasów II wojny światowej. Po raz kolejny dzieci pracujące jak zawsze w grupach polsko-niemieckich wykazały się doskonałą współpracą i sprawną umiejętnością posługiwania się językiem niemieckim i angielskim - przecież nasza grupa młodziutkich mieszkańców Świnoujścia pełniła rolę przewodników grupy niemieckiej - należało działać sprawnie i jak najszybciej rozwiązać wszystkie zadania. Ta praktyczna lekcja historii wywołała duże emocje (oczywiście pozytywne), jednak szybko zostały uspokojone podczas długiego spaceru świnoujską plażą.

15.00-17.00 Rześki wiatr na plaży, wspólne zabawy, lody na promenadzie i wrażenia całego dnia zmęczyły naszą grupę ....... tylko na chwilę.

19.00 Po powrocie do Kamminke i kolacji znowu boiska rozbrzmiewały wesołymi głosami naszych dzieci. Czas wolny pozwolił dzieciom uruchomić jednak niekończące się pokłady energii i dobrego humoru.

 

20.09.2016 - DZIEŃ 5

09.00 - 16.00 Wtorek to kolejny dzień pełen wrażeń i bardzo ciekawych wydarzeń. Zaraz po śniadaniu wyruszyliśmy do Przytoru, skąd wyruszyliśmyw kilkukilometrową  wędrówkę. Bawiąc się w podchody z harcerzami musieliśmy odnaleźć trasę przygotowaną przez nich wcześniej i dotrzeć na miejsce spotkania. Wtedy zaczęła sie prawdziwa, szalona zabawa - harcerze przygotowali mnóstwo świetnych zabaw, któtym uroku dodawała sceneria - słońce, plaża, woda. Wykończeni lecz radośni wróciliśmy do Kamminke gdzie czekała na nas druga część harcerskiego programu.

18.00 - 20.00 Dzisiaj kolacja przygotowana została w formie ogniska, lecz przed posiłkiem harcerze pokazali nam jak wygląda prawdziwe harcerskie ognisko - od momentu rozpalenia ognia po wspólne zabawy i śpiewy. Usłyszeliśmy też o ich zwyczajach, zadaniach jakie wykonują i znaczeniu symboli na mundurach harcerzy. Kolejny wspaniały dzień zakończony pięknym, wspólnym wieczorem.

 

21.09.2016 - DZIEŃ 6

09.00 - 12.00 Dzień zaczął się kolejnymi warsztatami MŁodzież w okresie narodowego socjalizmu. Dzieci dowiedziały się jak wyglądało życie ich rówieśników w czasie wojny oraz do jakich organizacji należeli młodzi ludzie podczas tych trudnych czasów w Europie.

14.00 - 16.00 Po obiedzie nadszedł czas na kolejną niespodziankę - pobyt w parku linowym. Wszyscy uczestnicy spotkania postanowili spróbować sił we wspinaczce, co więcej, większość z nich wybrała najtrudniejszą, granatową trasę. Wspaniały humor nie opuszczał dzieci, nastroje zmieniły się dopiero o godz... 

19.00 - 21.00 Nadszedł czas na kolejno ognisko - tym razem ze świadkiem wojny Panem Antonim Lipińskim, który w przejmujący sposób przedstawił czasy wojenne widziane oczmi dziecka. Jego smutne doświadczenia wywołały wśród uczestników zadumę, przede wszystkim jednak, uświadomiły im jak szczęśliwe i bezpieczne życie gwarantuje im odzyskany pokój w Europie.

 

22.07.2016 - DZIEŃ 7

09.00 - 11.00 Ostatni nasz dzień to przede wszystkim sport. Rano udaliśmy się wszyscy kibicować naszym kolegom ze Szkoły Podstawowej nr1. Chłopcy rozgrywali ważne mecze, decydujące o ich  grze w kolejnych turniejach - zajęli I miejsce, warto było ich z całych sił dopingować.

13.30 - 15.00 Po powrocie do naszego ośrodka przystapiliśmy do podsumowania naszego projektu - mieliśmy okazję ocenić wszystkie nasze wspólne przedsięwzięcia, atmosferę, organizację i miejsce 7-dniowego spotkania.

15.30 - 17.00 Wracamy szybko do SP1 na polsko - niemiecką lekcję wf. Konkurencje spodobały się wszystkim dczestnikom - w drużynach polsko -niemieckich rozpoczęła się szalona i zabawna rywalizacja. W świetnych humorach wróciliśmy do Kamminke...

19.00 -21.30 Rozpoczęła się dyskoteka. Tańce, wspólne zabawy i śmiechy przeplatały się z lekkim smutkiem, ponieważ wielkimi krokami zbliżał się koniec naszego spotkania.

 

23.09.2016 - DZIEŃ 8

09.00 - Wracamy do swoich domów w Świnoujściu i Hamburgu. Ten tydzień to czas wspaniałych wspomnień, zawierania nowych znajomości, zdobywania nowej wiedzy i udoskonalania umijętności pracy w grupach - przede wszystkim jednak, bezcenny czas do ćwiczenia porozumiewania się w języku niemieckim oraz angielskim. Ta także chwila, która pokazała nam, że warto dbać o pokój na świecie, poznawać i szanować kulturę innych krajów.

   

  

 

 

 

Die Bilder unserer polnischen Freunde könnt ihr euch hier auf der ETwinning-Seite anschauen. Vorausgesetzt ihr habt eure Accountdaten zur Hand. 

 

Herzliche Grüße

von Frau Erbe und Frau Nethe