Dienstag, 21.06.16: Krakau


Der Dienstag begann mit einem „rustikalen“,  aber doch sehr leckeren Frühstück.  Es gab auch noch Geburtstagskuchen, da einer von uns Geburtstag hatte. Gut gestärkt starteten wir dann in den Tag.

Als erstes sind wir in Richtung des Krakauer Marktplatzes gegangen, wo auch die Marienkirche steht. Hierzu wurde uns noch ein kurzes Referat vorgetragen.

Am Ende des Vortrages erklang das berühmte Trompetenstück, das in der Mitte aufhört, da an dieser Stelle der Spieler früher von einem „Tartaren“ erschossen wurde.

Die Kirche war und ist sehr eindrucksvoll und hübsch.

Anschließend ging es weiter zu den Tuchhallen, wo wir ebenfalls ein kurzes Referat gehört haben. Im Anschluss hatten wir noch etwas Zeit, um alles noch einmal anzugucken.

 

Der nächste Teil unserer selbstorganisierten Stadtführung führte uns zur berühmten „Prachtstraße Florinska“,  wo wiederum ein Kurzreferat gehalten wurde. Im Anschluss durften wir Krakaus Innenstadt selber erkunden und etwas „bummeln“, um die Läden mit ihren besonderen Kleinigkeiten besser kennen zu lernen.

Einige gingen in die Altstadt, andere genossen das gute Wetter im Schatten und wieder andere aßen eine Kleinigkeit. Alle Gruppen genossen aber die kleinen Gassen mit ihren hübsch und aufwändig verzierten Häusern.

 

Allgemein kann man sagen, das Krakau eine sehr schöne Stadt mit vielen liebevoll dekorieren Läden ist. Krakau ist eine sehr alte Stadt mit jedoch vielen modernen Aspekten. Es gibt diverse kleine aber feine Hinterhöfe, die man erst auf den zweiten Blick wahrnimmt.

Es ging weiter mit dem „Wawel“, welches ein weltbekanntes Königsschloss ist, das mitten in der Stadt auf einem großen Hügel liegt. Dort hörten wir etwas über die Architektur, Sagen, Krönung der Könige und die Geschichte Krakaus. Wir genossen auch noch ein wenig den wunderschönen Ausblick auf die Stadt.

 

Als nächstes ging es weiter in Richtung des „Jüdischen Viertels“(Kazimierz). Dort erfuhren wir einige Sachen über die Synagoge, den Friedhof und die jüdische Geschichte Krakaus.

Eine Gruppe hielt einen Vortrag über polnische Spezialitäten und da alle etwas hungrig waren, probierten wir diese direkt vor Ort. Alle bekamen eine Art Baguette mit Pilzen und Käse namens „Zapiekanka“, das auf Wunsch auch noch andere Zu-taten hatte. Es ist sehr lecker und günstig, man sollte sich bloß überlegen, ob man es sich lieber mit jemandem teilt, da es doch recht groß ist.

 

Zu guter Letzt hörten wir einen Vortrag über das „Viertel Podgorze“, das früher ein jüdisches Ghetto war. Heute stehen auf dem „Platz der Ghettohelden“ kleine und große Stühle zur Erinnerung an die damaligen Zeiten. Dieser Platz ist durch die ganzen leeren Stühle, die um einen herum stehen, bedrückend.

 

Mit dem vielen neuen Wissen machten wir uns auf den Rückweg zum Hostel, wo wir uns entscheiden mussten, ob wir uns ausruhen oder das EM-Spiel Deutschland gegen Nordirland sehen möchten. Das Fußballspiel sah dann etwa die Hälfte der Klasse in einem irischen Pub, wo es sehr heiter zuging. Am Ende hat Deutschland dann auch mit 2:0 gewonnen.

Beide Gruppen trafen sich nach dem Spiel wieder, um gemeinsam in Krakau zu Abend zu essen. Wir aßen in einem Lokal namens „U Babci Maliny“ Was übersetzt so viel heißt wie „bei Oma Malina“. Dort gab es leckere „Piroggi“, eine Art mit Fleisch oder Gemüse gefüllter Maulta-schen.

Nach diesem leckeren Essen ging es zurück ins Hostel, wo alle sehr müde in die Betten gefallen sind.    

 

 

 

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