Erleben. Erfahren. Erinnern


St. Petersburg I

Max-Brauer-Schule


Irena Sendler Schule

Albert-Schweitzer-Schule


Workcamp in Lommel

St. Petersburg II




Essen in Krakau

Der Krakauer Sesamkringel „Obwarzanek“

Wir konnten es zuerst kaum glauben, dass dieser eher langweilig wirkende Sesamkringel das Beispiel für die Krakauer Essenskultur sein soll. Den Kringel kann man an jeder Straßenecke, entweder in der Variante Mohn oder Sesam an kleinen blauen Ständen erstehen. Das seit Jahrhunderten geliebte Traditionsgebäck ist für die Krakauer ein guter Snack für zwischendurch, wie etwa für die Hamburger das Franzbrötchen.

Wir fanden den Kringel etwas trocken und auch nicht sehr sättigend. Mit etwas Aufstrich, vielleicht Hummus oder Frischkäse, wäre es aber durchaus verständlich, dass die Krakauer nicht genug von ihm bekommen.

 

Essen im Restauracja U Babci Maliny

Zusammen mit der Klasse sind wir in einem traditionell polnischen Restaurant essen gegangen. Obwohl wir einer sehr große, laute Gruppe waren, wurden wir freundlich empfangen und auch schnell bedient. Die urige Atmosphäre wurde durch live Klaviermusik unterstützt. Unser gesamt Eindruck war, dass sich die polnische Küche nicht sehr stark von der Deutschen unterscheidet. Natürlich gibt es traditionell polnische Gerichte die in Deutschland nicht sehr verbreitet sind, aber dadurch, dass ähnliche Gewürze/Zutaten verwendet werden (nichts sehr Exotisches oder Dinge die wir vorher noch nie gegessen hatten) gab es für uns keine bösen Überraschungen. Der Großteil der Klasse hatte einen netten Abend und eine leckere Mahlzeit. Wir haben ein paar Einzeleindrücke zusammen getragen.

 

Lola hatte Pierogi z serem i śmietana. Das sind gefüllte Teigtaschen (in diesem Fall gefüllt mit Käse und dazu Sahne) die in Osteuropa sehr verbreitet sind. Sie können mit allem möglichen gefüllt werden.

Die Sahne war süß und die Teigtaschen salzig. Das hat in diesem Fall nicht wirklich zusammengepasst. Es war in Ordnung, aber ich würde es nicht nochmal bestellen“

2/5

 

Luci und Emilia hatten Naleśniki z serem i jabłkami, einfach Pfannkuchen mit Apfelmus.

Ich fand sie gut, und dass sie etwas angebraten waren, machte sie noch besser“

4/5

 

Finn hatte Ser górski z żurawiną, also Bergkäse mit Preiselbeeren.

War lecker, aber ist halt nur Käse. Die Portion war klein, aber es sättigte mehr als gedacht.“

4/5

 

Leon hatte Barszcz solo. Diese Suppe aus Rote Beete ist eine Krakauer Spezialität.

Sehr lecker. Ich danke Herr Loh für die Empfehlung“

 

4/5

 

Emilia & Lola

Spuk Profilreise: Polen 2018 / Rückblick

Vor dem Start unserer Profilreise nach Polen waren die Erwartungen innerhalb der Klasse sicherlich sehr unterschiedlich. Einige hatten hohe Erwartungen, wollten vor allem viel lernen und freuten sich auf die intensive Beschäftigung mit dem Thema. Andere wussten nicht was sie erwarten sollten, waren nervös. Und wieder andere waren überhaupt nicht begeistert von der Idee eine Profilfahrt ausgerechnet zu dem Thema zu machen, mit dem wir uns doch bereits beschäftigen, seit wir Geschichtsunterricht haben.

Nun sind wir wieder zurück in Hamburg und es wird Zeit sich die Reise einmal rückblickend anzuschauen:

Allem vorran war sie sehr spannend! Obwohl wir uns bereits so lange mit dem Thema Nationalsozialismus und Holocaust beschäftigen, haben doch alle noch sehr viel dazugelernt. Der Aufenthalt in Polen und natürlich der Besuch im KL Auschwitz haben das Thema näher gebracht, das immer noch unvorstellbare ein wenig vorstellbarer gemacht.

Der Höhepunkt der Reise war unbestreitbar die Besichtigung des KL Auschwitz. Für jeden von uns war dies eine sehr intensive, aufreibende aber auch einzigartige und spannende Erfahrung. Der Umgang der Klasse mit dem Thema, aber auch miteinander war erfreulicherweise sehr respektvoll!

Andere Highlights waren das Zeitzeugengespräch und die intensive Arbeit in der Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz.

Doch trotz der Intensivität des Themas und dem phasenweise straffen Zeitplan hatten wir auch viel Spaß auf der Reise! Die von uns besuchten Städte waren alle interessant, wir hatten einige lustige Abende als Klasse und abgesehen von einem verknacksten Fuß sind alle heil wieder in Hamburg angekommen.

Aber ich denke, dass sich jetzt alle über die antretenden Herbstferien freuen und darüber, erst in zwei Wochen wieder mit neuem Elan in den normalen Schulalltag zurückkehren zu müssen.

 

Von Pia

 

Spuk Profilreise: Polen 2018 / Polnische Küche

Am Sonntag den 23.09 sind wir um 19:30 Uhr beim Restauracja U Babci Maliny angekommen, bei dem wir gemeinsam als Klasse zu Abend essen waren. Das Restaurant war von innen sehr gemütlich eingerichtet und hatte sogar einen Pianisten der uns mit Live-Musik unterhielt. Die Speisekarte gab uns eine Auswahl auf sehr viele polnische Gerichte, aber auch durchschnittliches Essen wie Steak. Als Vorspeise habe ich eine Rote Beete Suppe (Barszcz) probiert, die sehr lecker und auch preiswert war, für 5 Złoty also 1,17 Euro konnte man sich die leckere Suppe bestellen. Als Hauptspeise hatte ich ein Gericht bestehend aus Rinder Beef, Kartoffelpüree, Pilzen und Salat. Bis auf den meiner Meinung nach langweiligen Salat war der Hauptgang eigentlich sehr lecker, wobei ich die Menge nicht ganz sättigend fand. Rückblickend hatte ich aber einen schönen Abend im Restaurant mit meinen Mitschülern und genoss zugleich die polnische Küche.

 

Leon

0 Kommentare

Spuk Profilreise: Polen 2018 / Streetfood in Krakau

Wir waren Samstag und Sonntag im Krakauer Stadtteil Kazimierz unterwegs. Dort haben wir viele Foodtrucks gesehen und bei ihnen gegessen. Es gab eine erstaunlich große Auswahl an Essen z.B. Kumpir und Pommes. Man konnte sogar Fritz-Kola kaufen. Das Essen war sehr günstig und lecker. Die Plätze waren sehr beliebt. Leider auch bei Tauben. Uns hat dieses Konzept von “Restaurant" sehr gut gefallen, da es effizient, schnell und bezahlbar ist.

Von Leo & Vincent

mehr lesen 0 Kommentare

Spuk Profilreise: Polen 2018 / Workshop in der Synagoge

Am Montag den 24. September 2018 sind wir nach Dabrowka Tarnowska gefahren, um in einer der Synagogen vor Ort an einem Workshop teilzunehmen. Dort wurden wir auf Englisch von einem sympathischen und durchaus motivierten Guide empfangen. Der Workshop begann mit dem Definieren der vier Elemente der Natur, und der Aufteilung der Klasse in die vier passenden Gruppen mit jeweils sechs bis sieben Schülern; Wasser, Luft, Erde und Feuer. Der Workshop-Leiter hatte einige Gegenstände auf einem Podest vorbereitet, welche alle einen bestimmten Bezug zu einem der Elemente hatten (Kerzenhalter, Wasserflaschen oder ein Teller mit Erde). Eine Ausnahme bildete das Element Luft, da es natürlich weit schwerer ist, zur Luft passende Gegenstände zu finden. Jede Gruppe nahm sich ihre entsprechenden Gegenstände und schrieb die eigenen Assoziationen zum zugeteilten Element auf mehrere Post-It's. Anschließend wurde jeder Gruppe ein Plakat zugeteilt, auf dem verschiedene Traditionen und Regeln im Christen- und Judentum, die in Zusammenhang mit dem jeweiligen Element stehen aufgezählt wurden. Nach den abschließenden Präsentationen war der Workshop nach eineinhalb Stunden zu Ende.

Es war für uns mal eine gute Abwechslung etwas über einen Teil der Grundlagen der Religion zu erfahren, mit deren Gläubigen, den Opfern des Holocaust, wir uns über die letzten Wochen hinweg intensiv beschäftigt haben. Wir hatten dort einen sehr interessanten Arbeitsauftrag und der Workshop war mehr als geeignet als letzte Aufgabe unserer Reise.

 

Lukas, Finn A, Finn S

 

mehr lesen 0 Kommentare